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	<title>red@ktiv - die etwas andere WebAgentur &#187; Box-Model</title>
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	<description>WebDesign &#124; Webprogrammierung &#124; CSS &#124; HTML &#124; PHP</description>
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		<title>Elastisches Design</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kremer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Box-Model]]></category>
		<category><![CDATA[CSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Überarbeitung der red@ktiv-Webseite wurde nicht nur Wert auf eine inhaltliche Neuausrichtung gelegt. Ziel des Redesigns war u.a. auch die universelle Zugänglichkeit (Accessibilty) für alle Browser und alternative Ausgabegeräte. Die technische Umsetzung mit Cascading Style Sheets (CSS) ist dabei die erste Wahl. Und wenn schon CSS dann gleich richtig. Was kann an Webdesign elastisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Überarbeitung der red@ktiv-Webseite wurde nicht nur Wert auf eine inhaltliche Neuausrichtung gelegt. Ziel des Redesigns war u.a. auch die universelle Zugänglichkeit (Accessibilty) für alle Browser und alternative Ausgabegeräte. Die technische Umsetzung mit Cascading Style Sheets (CSS) ist dabei die erste Wahl. Und wenn schon CSS dann gleich richtig.<br />
<h2>Was kann an Webdesign elastisch sein?</h2>
<p>Gemeint ist, das eine Seite unabh&auml;ngig von der Fenstergr&ouml;&szlig;e oder der Bildschirmaufl&ouml;sung f&uuml;r den Betrachter benutzbar bleibt. Inspiriert durch die Artikel <a href="http://www.alistapart.com/articles/slidingdoors/" target="_blank">Sliding Doors of CSS</a> und <a href="http://www.htmldog.com/articles/elasticdesign/demo/" target="_blank">Elastic Design</a> entstand für die red@ktiv-Seite ein entsprechendes Layout.</p>
<p>Zun&auml;chst gilt es das <a href="http://selfaktuell.teamone.de/artikel/css/fontsize/index.htm" target="_blank">Font-Size Problem</a> zu l&ouml;sen. W&auml;hrend Mac und Linux Browser i.d.R. eine Aufl&ouml;sung von 72 dpi (dot per inch = Pixel pro Zoll) nutzen, sind Windows Browser i.d.R. auf 96 dpi eingestellt. Wie immer, so auch hier: keine Regel ohne Ausnahme. Aber egal wie ihr Browser eingestellt ist: Bei Schriftgr&ouml;&szlig;en, die &uuml;ber die Einheit »Punkt« definiert werden, kommt es zum Problem, das eine mittlere Schriftgr&ouml;&szlig;e auf 72 dpi für den 96 dpi-Browser zu gro&szlig; erscheint und umgekehrt eine mittlere Schriftgr&ouml;&szlig;e für 96 dpi bei 72 dpi-Browsern zu Augenpulver wird. Ein erster Ansatz »Pixel« (px) als Einheit zu w&auml;hlen (10 px sind und bleiben 10 px, egal wieviele davon auf einem Zoll untergebracht werden, die Schriften erscheinen also &uuml;berall gleich gro&szlig;) stellt sich schnell als unbrauchbar heraus, weil damit die Skalierung der Schrift durch den Benutzer unterbunden wird. Genau diese Bevormundung steht dem Anspruch einer &raquo;universellen Zug&auml;nglichkeit&laquo; aber im Weg. Man denke nur an Menschen mit eingeschr&auml;nkter Sehf&auml;higkeit, die auf die Vergr&ouml;&szlig;erung der Schrift angewiesen sind. Abhilfe schafft die Verwendung der Einheit &raquo;em&laquo;. &raquo;em&laquo; steht dabei f&uuml;r &raquo;Elementeinheit&laquo;. 1 em entspricht dabei 100 % der im Browser voreingestellten Standardschriftgr&ouml;&szlig;e. Diese kann der Benutzer global in den Voreinstellungen seines Browsers anpassen; oder auch je Fenster individuell &uuml;ber entsprechende Vergr&ouml;&szlig;erungs-/Verkleinerungs-Tasten oder -Men&uuml;eintr&auml;ge in seinem Browser. Damit ist ein erster Schritt zum &raquo;elastischem Design&laquo; getan. </p>
<p>Der zweite wesentliche und konsequente Schritt besteht nun darin, die Einheit &raquo;em&laquo; auf weitere Seitenelemente zu &uuml;bertragen. Arbeitet man CSS nach dem <a href="http://www.hicksdesign.co.uk/journal/2004/05/3d_css_box_model/index.php" target="_blank">Box-Modell</a> ab, besteht eine Seite letztlich immer aus neben-, &uuml;ber- und ineinander gestapelten Rechtecken (Boxes). Diese Boxes wiederum sind durch einige Attribute beschrieben &#8211; z.B. die Beschaffenheit des Hintergrunds (Farbe, eingebundenes Bild, das ggf. wiederholt wird), Beschaffenheit des Rahmens (Dicke, Farbe, Strichelung), der Abstand des enthaltenen Textes zum &auml;u&szlig;eren Rahmen (padding) und der Randabstand der Box zu benachbarten Elementen (margin). Wendet man nun auf alle Gr&ouml;&szlig;enangaben die eine solche Box beschreiben wiederum die Einheit &raquo;em&laquo; an, so werden auch diese Elemente anhand der Browservorgaben skaliert. </p>
<p>Als dritter &#8211; schon etwas anspruchsvollerer &#8211; Schritt kommt noch die Anwendung der Einheit &raquo;em&laquo; auf Bilder dazu. Anstatt der &uuml;blichen H&ouml;hen- und Breitenangaben in Pixeln (px) erfolgt auch hier die Angabe in &raquo;em&laquo;. Dabei ist darauf zu achten, das durch die Verwendung das Seitenverh&auml;ltnis des Bildes gewahrt bleibt. Letztlich eine einfache Dreisatzrechnung um die vorhandene Pixelgr&ouml;&szlig;e in em zu &uuml;bertragen. Idealerweise sollten daher Bilder verarbeitet werden, die &uuml;ber ein fixes Seitenverh&auml;ltnis verf&uuml;gen (4:3 oder 16:9 oder quadratisch). Damit k&ouml;nnen CSS-Klassen auf das jeweilige Verh&auml;ltnis in Hoch- und Querformat beschr&auml;nkt werden. Desweiteren m&uuml;ssen die Bilder in einer etwas h&ouml;heren Qualit&auml;tsstufe als ansonsten &uuml;blich vorliegen, da diese ja vergr&ouml;&szlig;ert werden k&ouml;nnen und dann immer noch scharf sein sollten. Wahlweise kann dies &uuml;ber eine niedrigere Kompressionsrate bei .jpgs oder &uuml;ber ein gr&ouml;&szlig;eres Format (mehr Pixel) erfolgen. Die M&ouml;glichkeiten mu&szlig; man abh&auml;ngig vom Motiv durchprobieren, ein Patentrezept f&uuml;r einen Kompromi&szlig; aus bestm&ouml;glicher Darstellungsqualit&auml;t und kleiner Dateigr&ouml;&szlig;e (f&uuml;r schnelle Ladezeiten) gibt es leider nicht.</p>
<p>Im Ergebnis ergibt sich dann eine Webseite, die komplett &raquo;mitw&auml;chst&laquo; wenn die Darstellung vergr&ouml;&szlig;ert oder verkleinert wird. Die Proportionen innerhalb der Seite von Textgr&ouml;&szlig;en zueinander, Bild zu Text und Gestaltungsmerkmale des Layouts bleiben &#8211; unabh&auml;ngig von der eingestellten Darstellungsgr&ouml;&szlig;e &#8211; weitestgehend erhalten. Weitestgehend deshalb, weil &raquo;ems&laquo; mit &raquo;nur&laquo; einer Stelle hinter dem Komma zuverl&auml;ssig anzugeben sind. Durch Rundungsfehler beim Skalieren k&ouml;nnen dann einzelne geringere Abweichungen entstehen. </p>
<p>Wird das CSS komplett abgeschaltet (z.B. durch alternative Darstellungsger&auml;te, wie Screenreader, Brailledisplays oder auch durch reine Textbrowser) bleibt der Inhalt komplett zug&auml;nglich. Durch eine durchdachte Struktur z.B. bei der Anordnung von Links zur Navigation innerhalb der Seite wird zudem auch bei nicht vorhandenem CSS eine gute Nutzbarkeit (Usability) sichergestellt.</p>
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