red@ktiv - die etwas andere WebAgentur

red@ktiv – die etwas andere WebAgentur ist ein junges Unternehmen voller alter Hasen. Wir beschäftigen uns mit allem, was sich rund um das Thema Internet dreht. Webdesign und Webprogrammierung, verkabelte Netzwerke und WLAN, Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmonitoring.

Gemäß unserem Credo »Der Wurm muß dem Fisch schmecken, nicht dem Angler« liefert Ihnen red@ktiv auf dieser Seite Artikel rund um das Thema Internet. Als mündiger (Web-)Konsument haben Sie das Recht auf gehaltvolle Informationen. Schauen Sie mit uns hinter die Kulissen der Internettechnik, sehen Sie wie zeitgemässes Design sich mit hoher Funktionalität paaren läßt und gewinnen Sie einen Überblick über aktuelle Fragen rund um Ihren Internetauftritt.

Sie finden regelmässig neue Artikel rund um Webdesign mit HTML und CSS, über Webprogrammierung mit PHP, MySQL, JavaScript oder anderen Technologien. Wir schauen für Sie auf diverse Hardware-Plattformen, Internet-Browser und andere Internet-Software; beschäftigen uns mit Hosting, Netzwerktechnologie und allem was rund um´s Internet passiert.

Bekommen Sie mit unserer Seite eine Einschätzung für die Do´s und Dont´s und entscheiden Sie sich bewußt für unsere Leistung. Bei uns sind Sie in den besten Händen.

Die neuesten Themen:

Neuigkeiten frei Haus

18. Juli 2004

Wer seine Kundschaft regelmässig mit aktuellen Informationen, Angeboten u.ä. versorgen möchte, griff bisher auf eMail-Newsletter zurück. Durch die zunehmende Flut an Spam in den Postfächern aller Anwender ist dieses Medium jedoch beinahe verbrannt. Kaum jemand unterscheidet noch sauber zwischen den wirklich angeforderten Informationen oder den unverlangt zugesandten »Viagra-Schnäppchen-«, »Ich mach Dich Reich-« und »Hier geht die Post ab-« Spammails. An dieser Stelle springt zunehmend RSS in die Bresche.

RSS steht für »Rich Site Summary« – also eine inhaltsreiche, aussagekräftige Zusammenfassung einer Webpräsenz. Technisch gesehen steckt ein sehr einfaches XML-Format dahinter. Durch dieses schlanke, standardisierte Format ist es möglich Informationshäppchen nur formal klassifiziert (also: was ist Überschrift, was ist der Inhalt, gibt es einen Link) ohne Gestaltungsinformationen bereitzustellen. RSS wird damit dem Postulat »Information ist eine Bringschuld« in hohem Maße gerecht.

Bereitstellen läßt sich prinzipiell alles: aktuelle Nachrichten aus aller Welt, der Änderungsdienst von Stücklisten eines Produktionsprogramms, die letzten Diskussionsbeiträge im Community-Forum, die kommenden Termine für eine Veranstaltungsreihe, … der Phantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Neuester Trend bei der Nutzung dieses Formates ist das sog. Weblog – eine Art elektronisches, öffentliches Tagebuch im Internet. Leider oft genug auch mit den entsprechenden Banalitäten in den Einträgen behaftet wie ein »echtes« Tagebuch. Allgemein gesprochen ist ein RSS-Einsatz überall dort sinnvoll möglich, wo über Veränderungen eines Datenbestands aktuell informiert werden soll.

Wer bietet bereits solche RSS Informationen an?

Die Spannbreite ist so bunt wie der Zeitschriftenständer im Bahnhofskiosk. Tagesaktuelle Nachrichten und Hintergrundberichte werden von namhaften Fernsehsendern wie N24 ebenso wie von Zeitungen und Zeitschriften wie Spiegel, Stern, Welt, Zeit etc. bereitgestellt. Wer sich für entsprechende internationale Publikationen interessiert wird auch da fündig: New York Times oder lieber BBC – kein Problem. Erwartungsgemäß sind die IT-Themenanbieter ebenfalls stark engagiert. Neueste Virenwarungen für den Windows-PC gewünscht? Oder die letzten Gerüchte zu kommenden Konsolenspielen? Aktuelle Trends aus der IT-Branche, oder spezielles zu Linux oder Macintosh – alles ist auf dem Markt zu haben. Ebenso breitgefächert und z.T. inhaltlich sehr hochwertig sind die Special-Interest Themen. Ob zu WebDesign und -programmierung wie hier bei red@ktiv, das Kulturprogramm von München, Mystery oder Marketing – zu finden gibt es reichlich. Einen ersten Überblick über das RSS-Angebot gibt das RSS-Verzeichnis, das trotz seines Versuchsstadiums bereits über 1.000 Feeds aus den verschiedensten Bereichen listet. Auch der Blick auf interessanten Webseiten nach einem »RSS« oder »XML«-Button oder -Link kann lohnen. Dr. Web bemüht sich derzeit einen Standard für ein RSS-Icon zu finden.

Wie kann ich Informationen aus RSS-Feeds nutzen?

HTML-Seiten werden durch den Browser betrachtet, eMails kommen ins elektronische Postfach und werden von entsprechenden eMail-Programmen aufbereitet und dargestellt. Entsprechend gibt es auch für RSS-Feeds Programme mit denen sich die bereitgestellten Informationen auslesen lassen. Diese sog. RSS-Reader sind in einer breiten Auswahl für alle Plattformen verfügbar – sehr oft sogar kostenlos oder für geringe Shareware-Entgelte. Zunehmend finden RSS-Reader auch Einzug in den Internet-Suites, also den Programmpaketen, die einen »All-in-one«-Ansatz für Browser, eMail, z.T. Chat und eben RSS verfolgen. So können bereits Mozilla und Opera RSS-Feeds verarbeiten und in einer Seitenleiste darstellen. Auch die nächste Version von Apples Safari, der bis Mitte 2005 erscheinen soll, wird über entsprechende Funktionen verfügen. Ebenso ist es möglich solche RSS-Feeds Dritter direkt in die eigene Internetseite einzubauen.

Durch die Zusammenführung mehrerer Feeds entsteht so beim Benutzer eine stets frische und individuelle »Tageszeitung« auf dem Rechner. Aus dem reichhaltigen Informationsangebot der RSS-Feeds kann sich jeder den Teil, der ihn interessiert herauspicken. Die Nachrichten laufen dann unmittelbar nach Veröffentlichung ein. Zudem können sie in den meisten Readern aggregiert, gespeichert und durchsucht werden.

Die Vorteile von RSS für den Nutzer lassen sich also wie folgt zusammenfassen:

  • Informationen aus RSS-Feeds sind stets aktuell – zumindest solange man online ist
  • Informationen aus RSS-Feeds sind nutzergerecht – der Nutzer selbst bestimmt was er abonnieren und lesen mag und was nicht
  • Informationen aus RSS-Feeds sind spamfrei – durch den Pull-Ansatz (der Benutzer holt sich die Informationen ab) werden unerwünschte Inhalte ungeklärten Ursprungs komplett vermieden.
  • Informationen aus RSS-Feeds sind authentisch – dies gilt insbesondere für Individualquellen. Es gibt keine »Info-Zwischenhändler« wie Nachrichtenagenturen oder Redaktionen die Informationen filtern oder manipulieren (bitte im wörtlichen Sinne anwenden: frz. manipuler = handhaben), sondern es gibt eine direkte Beziehung zwischen Nachrichtenlieferant und Nachrichtenkonsument.

!DOCTYPE-HTML-PUBLIC”-// W3C//DTD XHTML 1.0 ohne Einschränkungen

12. Juli 2004

Zum ersten Mal ein Artikel, der nicht aus unserer Feder stammt sondern dem Weblog »The Man in Blue« entnommen wurde. Cameron Adams – der »Mann in Blau« – spricht uns in seinem englischsprachigen Artikel dermaßen aus der Seele, das wir uns eine Übersetzung nicht verkneifen konnten:

Beim Gestalten tabellenfreier Websites sind viele Dinge zu beachten: Das Box-Modell, mysteriöse 3-Pixel große Abstände, relative Schriftgrößen, kaskadierende Stilregeln, Textumfluß … aber nichts davon ist wirklich wichtig. Beim Entwurf einer Website sollte man an all das nicht denken.

Wenn es an die Gestaltung von Websites geht, sind reine Grafikdesigner mit Unwissenheit gesegnet. Sie müssen nicht vorausdenken, wie ihr Design umzusetzen ist. Sie müssen sich keine Gedanken machen, wie ein Fußbereich auf einer Seite konstant unten fixiert wird. Und genau so
sollten es WebDesigner machen.

Standard-basiertes WebDesign steckt noch in den Kinderschuhen. Überall findet man Tutorials über die Erstellung von Webseiten in XHMTL/CSS und jeden Tag entsteht eine neue Technik in diesem Bereich. Ohne fortschrittliches Design, ohne die Freiheit mal nicht über die Umsetzung nachzudenken, würde niemand die Grenzen der Webstandards verschieben. Möglicherweise wären sie in dem Moment
verschwunden, wenn jemand die Frage stellte »Wie schaffe ich es, daß zwei Spalten immer gleich lang sind?«.

Beim Design geht es nicht um die Werkzeuge, es soll dem Anwender das bestmögliche Erlebnis vermitteln. Ein Design sollte auf Benutzbarkeit (usability), Zugänglichkeit (accesibility) und Ästhetik beruhen, aber niemals auf Umflüssen, Listen oder Hintergrundbildern.

Wenn ich)* beginne, eine Website zu entwerfen, ist es ein rein graphischer Ansatz. Photoshop und Illustrator allein bestimmen die Grenzen. Innerhalb dieser Grenzen kann ich ein fünfspaltiges Layout mit fixiertem Fußbereich, Drop-Down-Menüs und freischwebender Farbauswahl für die Schrift erschaffen. Egal ob ich das umsetzen kann – das ist, was ich gerne sehen würde.

Dann, … danach geht es an die Lösung der Probleme. Es ist die analytische Seite des WebDesign, bei der uns WebDesignern das Wasser im Mund zusammenläuft, die uns teilweise zu Turing, teilweise zu Picasso (zumindest ein bischen) macht. Natürlich dürfte es ruhig machmal etwas einfacher sein, die Lösung für das Layout zu finden, Aber ich genieße die Herausforderung und stelle mich allem, was da kommt.

Das Ziel der Web-Standards ist es, unsichtbar zu sein. Sie dürfen nichts anderes hervorbringen als Tabellenlayouts oder jeder andere Tag-Sumpf. Es ist also unsere Pflicht, gut zu designen und uns erst
später um die Standards zu kümmern.

* ich = “The Man in Blue”, AKA Cameron Adams. Aber wir arbeiten da genauso…

(Übersetzt von The Man in Blue
Dort an ein Gespräch mit der Web Standards Group angelehnt.)

Die teuersten Textzeilen des Internets …

7. Juli 2004

… oder: Warum 5 bis 10 Zeilen Text in ihrer Internetpräsenz 50.000 Euro und mehr kosten können. Die Branche der Internet-Dienstleister hat schon manches zweifelhafte Preismodell, wie z.B. die Abrechnung nach der Zahl der Seiten hervorgebracht. Aber jetzt auch noch nach Zeilen? Und zu Konditionen die kein Spitzenjournalist zu berechnen wagen würde!? Nicht einmal Systemhäuser, welche Anwendungen für die LKW-Maut oder für den virtuellen Arbeitsmarkt erstellen. Obwohl gerade dort dieser Eindruck enstehen könnte, es würde zeilenweise abgerechnet. Und jetzt kommt`s noch besser: Das Geld wird für Zeilen fällig, die gar nicht vorhanden sind!

Nein, keine Angst. Wir sind natürlich nicht größenwahnsinnig geworden in unserer Preisgestaltung. Die Rede ist natürlich vom fehlenden Impressum. Laut »Gesetz über die Nutzung von Telediensten« oder kurz Teledienstgesetz (TDG) § 6 sind für »geschäftsmässige Teledienste« bestimmte Informationen vorzuhalten. Zu diesen Informationen zählen:

  • Name und Anschrift, sowie bei juristischen Personen der Vertretungsberechtigte
  • Kontaktdaten für eMail
  • ggf. Angaben zur zuständigen Aufsichtsbehörde (abhängig von Zulassungsvorschriften für bestimmte Tätigkeiten)
  • ggf. Registerdaten von Handels-, Vereins-, Partnerschafts- oder Genossenschaftsregister (abhängig von der Rechtsform)
  • ggf. Berufsrechtliche Angaben, Kammerzugehörigkeiten, Berufsbezeichnungen (abhängig von der Branche/Berufszugehörigkeit)
  • ggf. Umsatzsteueridentifikationsnummer (sofern vorhanden)
  • ggf. weitergehende Informationen die sich aus anderen weitergehenden Gesetzen ergeben

§ 2 TDG regelt, wer und was alles unter »geschäftsmässigen Diensten« zu verstehen ist. Der einfachste Fall ergibt sich schon aus der Vorhaltung einer Webpräsenz. Wohlgemerkt: schon der privaten! Nicht erst bei der Unternehmenspage »uns gibt`s, wir können, wir machen, wir bieten« und schon gar nicht erst ab WebShop aufwärts! Geschäftsmässig steht nicht synonym für »gewerblich« oder »kommerziell«, sondern eher für »nachhaltig« (Abgeleitet aus § 3, Punkt 5 TKG Telekommunikationsgesetz).

Weiterhin regelt das TDG, dass die o.g. Informationen »leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar« zu halten sind. Was das genau heißt ist noch höchstrichterlich herauszufinden. Die OLG-Rechtssprechungen sind derzeit noch höchst wiedersprüchlich:

Wer auf Nummer sicher gehen will, bietet auf allen Seiten innerhalb der stets sichtbaren Navigation einen Link, der die entsprechenden Informationen bereit hält. An dieser Stelle trifft unser Credo, dass Seiten für alle zugänglich sein müssen, besonders zu. Grafische Links ohne Textpendant oder Links in Javascript, Flash, Java etc. werden ansonsten zum teueren Beinschuß. Die Infos selbst sollten (analog der Rechtssprechung zu den AGBs) lesbar, also z.B. in nicht zu kleiner Schrift gehalten sein.

Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, das rund 80 % der betroffenen Webpräsenzen über keine, unvollständige oder nicht erreichbare Impressumangaben verfügen. Die Folgen davon können sehr schnell sehr teuer werden. Im »billigsten« Fall können solche Seiten kostenpflichtig abgemahnt werden. Auch wenn angedrohte Unterlassungsstrafen aufgrund von Nachbesserungen umgangen werden können, sind zumindest die Kosten für die Abmahung selbst zu berappen. Der Verstoß gegen die Impressumspflicht ist eine Ordnungswidrigkeit die mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 € belegt ist. Wichtig: das Eine (die Abmahung) schließt das Andere (die Geldbuße) nicht aus! Im ungünstigsten Fall addieren sich also diese Kosten.

red@ktiv – die etwas andere WebAgentur – hilft ihnen bei der technischen Umsetzung eines Impressums. Sei es als Einzelleistung oder im Rahmen einer kompletten Neugestaltung. Was wir nicht leisten können (dürfen) ist juristische Beratung im Sinne des Rechtsberatungsgesetz. Hier hilft ihnen ein zugelassener Anwalt. Den Volltext des TDG gibt`s vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit über den JURIS-Dienst

Elastisches Design

3. Juni 2004

Bei der Überarbeitung der red@ktiv-Webseite wurde nicht nur Wert auf eine inhaltliche Neuausrichtung gelegt. Ziel des Redesigns war u.a. auch die universelle Zugänglichkeit (Accessibilty) für alle Browser und alternative Ausgabegeräte. Die technische Umsetzung mit Cascading Style Sheets (CSS) ist dabei die erste Wahl. Und wenn schon CSS dann gleich richtig.

Was kann an Webdesign elastisch sein?

Gemeint ist, das eine Seite unabhängig von der Fenstergröße oder der Bildschirmauflösung für den Betrachter benutzbar bleibt. Inspiriert durch die Artikel Sliding Doors of CSS und Elastic Design entstand für die red@ktiv-Seite ein entsprechendes Layout.

Zunächst gilt es das Font-Size Problem zu lösen. Während Mac und Linux Browser i.d.R. eine Auflösung von 72 dpi (dot per inch = Pixel pro Zoll) nutzen, sind Windows Browser i.d.R. auf 96 dpi eingestellt. Wie immer, so auch hier: keine Regel ohne Ausnahme. Aber egal wie ihr Browser eingestellt ist: Bei Schriftgrößen, die über die Einheit »Punkt« definiert werden, kommt es zum Problem, das eine mittlere Schriftgröße auf 72 dpi für den 96 dpi-Browser zu groß erscheint und umgekehrt eine mittlere Schriftgröße für 96 dpi bei 72 dpi-Browsern zu Augenpulver wird. Ein erster Ansatz »Pixel« (px) als Einheit zu wählen (10 px sind und bleiben 10 px, egal wieviele davon auf einem Zoll untergebracht werden, die Schriften erscheinen also überall gleich groß) stellt sich schnell als unbrauchbar heraus, weil damit die Skalierung der Schrift durch den Benutzer unterbunden wird. Genau diese Bevormundung steht dem Anspruch einer »universellen Zugänglichkeit« aber im Weg. Man denke nur an Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit, die auf die Vergrößerung der Schrift angewiesen sind. Abhilfe schafft die Verwendung der Einheit »em«. »em« steht dabei für »Elementeinheit«. 1 em entspricht dabei 100 % der im Browser voreingestellten Standardschriftgröße. Diese kann der Benutzer global in den Voreinstellungen seines Browsers anpassen; oder auch je Fenster individuell über entsprechende Vergrößerungs-/Verkleinerungs-Tasten oder -Menüeinträge in seinem Browser. Damit ist ein erster Schritt zum »elastischem Design« getan.

Der zweite wesentliche und konsequente Schritt besteht nun darin, die Einheit »em« auf weitere Seitenelemente zu übertragen. Arbeitet man CSS nach dem Box-Modell ab, besteht eine Seite letztlich immer aus neben-, über- und ineinander gestapelten Rechtecken (Boxes). Diese Boxes wiederum sind durch einige Attribute beschrieben – z.B. die Beschaffenheit des Hintergrunds (Farbe, eingebundenes Bild, das ggf. wiederholt wird), Beschaffenheit des Rahmens (Dicke, Farbe, Strichelung), der Abstand des enthaltenen Textes zum äußeren Rahmen (padding) und der Randabstand der Box zu benachbarten Elementen (margin). Wendet man nun auf alle Größenangaben die eine solche Box beschreiben wiederum die Einheit »em« an, so werden auch diese Elemente anhand der Browservorgaben skaliert.

Als dritter – schon etwas anspruchsvollerer – Schritt kommt noch die Anwendung der Einheit »em« auf Bilder dazu. Anstatt der üblichen Höhen- und Breitenangaben in Pixeln (px) erfolgt auch hier die Angabe in »em«. Dabei ist darauf zu achten, das durch die Verwendung das Seitenverhältnis des Bildes gewahrt bleibt. Letztlich eine einfache Dreisatzrechnung um die vorhandene Pixelgröße in em zu übertragen. Idealerweise sollten daher Bilder verarbeitet werden, die über ein fixes Seitenverhältnis verfügen (4:3 oder 16:9 oder quadratisch). Damit können CSS-Klassen auf das jeweilige Verhältnis in Hoch- und Querformat beschränkt werden. Desweiteren müssen die Bilder in einer etwas höheren Qualitätsstufe als ansonsten üblich vorliegen, da diese ja vergrößert werden können und dann immer noch scharf sein sollten. Wahlweise kann dies über eine niedrigere Kompressionsrate bei .jpgs oder über ein größeres Format (mehr Pixel) erfolgen. Die Möglichkeiten muß man abhängig vom Motiv durchprobieren, ein Patentrezept für einen Kompromiß aus bestmöglicher Darstellungsqualität und kleiner Dateigröße (für schnelle Ladezeiten) gibt es leider nicht.

Im Ergebnis ergibt sich dann eine Webseite, die komplett »mitwächst« wenn die Darstellung vergrößert oder verkleinert wird. Die Proportionen innerhalb der Seite von Textgrößen zueinander, Bild zu Text und Gestaltungsmerkmale des Layouts bleiben – unabhängig von der eingestellten Darstellungsgröße – weitestgehend erhalten. Weitestgehend deshalb, weil »ems« mit »nur« einer Stelle hinter dem Komma zuverlässig anzugeben sind. Durch Rundungsfehler beim Skalieren können dann einzelne geringere Abweichungen entstehen.

Wird das CSS komplett abgeschaltet (z.B. durch alternative Darstellungsgeräte, wie Screenreader, Brailledisplays oder auch durch reine Textbrowser) bleibt der Inhalt komplett zugänglich. Durch eine durchdachte Struktur z.B. bei der Anordnung von Links zur Navigation innerhalb der Seite wird zudem auch bei nicht vorhandenem CSS eine gute Nutzbarkeit (Usability) sichergestellt.

Webdesign

Webdesign und Webprogammierung sind die beiden Hauptgeschäftsfelder von redaktiv. Unter Webdesign verstehen wir insbesondere barrierefreies Webdesign. Webdesign lehnt sich immer an den Unternehmenskontext an. Wir übernehmen z.B. vorhandene Gestaltungen von Printmedien, Logos etc. und überführen Sie in ein entsprechendes Webdesign. Bei uns gibt es kein WebDesign von der Stange. Wir bieten keine fertigen Webdesign Layouts oder Webdesign Templates zum Fixpreis an. Bei uns ist jedes WebDesign individuell entwickelt. Bei der Entwicklung von Webdesign verwenden wir in erster Linie CSS um Layout und Inhalt bestmöglich von einander zu trennen. Nur so kann im Rahmen eines Redesigns ein vorhandenes Webdesign leicht gegen ein neues Webdesign ausgetauscht werden.

Webprogrammierung

Neben Webdesign gehört Webprogrammierung zum zweiten wichtigen Standbein von redaktiv. Unter Webprogrammierung subsumieren wir alles was über statische HTML Seiten hinaus geht. Dazu gehören insbesondere die Webprogrammierung in PHP, die Webprogrammierung in Perl und Webprogrammierung zur Anbindung von MySQl Datenbanken. Wir haben bereits Webprogrammierung für Foren, Webprogrammierung für Shops und Webprogrammierung für Content Management Systeme erfolgreich abgeschlossen.