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	<title>red@ktiv - die etwas andere WebAgentur</title>
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	<description>WebDesign &#124; Webprogrammierung &#124; CSS &#124; HTML &#124; PHP</description>
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		<title>Warum das Rad neuerfinden?</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Oct 2006 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kremer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[programmierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer eine Webpräsenz aufbauen will, steht immer vor der Entscheidung &#8220;Make or Buy?&#8221;. Einerseits gibt es für alles und jedes &#8211; Foren, Gästebücher, Content-Management-Systeme, eCommerce-Shops, … fix-fertige und oft genug sogar kostenlose Dinge aus der OpenSource Gemeinde. Andererseits sind doch immer noch genügend &#8220;Extrawünsche&#8221; vorhanden, die doch der individuellen Programmierung bedürfen. Und leider ist bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer eine Webpräsenz aufbauen will, steht immer vor der Entscheidung &#8220;Make or Buy?&#8221;. Einerseits gibt es für alles und jedes &#8211; Foren, Gästebücher, Content-Management-Systeme, eCommerce-Shops, … fix-fertige und oft genug sogar kostenlose Dinge aus der OpenSource Gemeinde. Andererseits sind doch immer noch genügend &#8220;Extrawünsche&#8221; vorhanden, die doch der individuellen Programmierung bedürfen. Und leider ist bei einigen OS-Projekten die Codequalität und/oder die Dokumentation so schlecht, das man&#8217;s genauso gut (oder besser) gleich selbst neuprogrammiert anstatt sich in den Code des Kollegen einzufummeln.
<p>Bei red@ktiv sind wir zwischenzeitlich dazu übergegangen, an uns herangetragene Projekte gegen folgende OpenSource-Lösungen zu prüfen:</p>
<ul>
<li><span class="strong"><a href="http://typo3.org">Typo3</a>:</span> ein sehr mächtiges Content-Management-System, das mit TypoScript fast eine eigene Programmiersprache mitbringt. Ist die Einrichtung einer Präsenz mit der Festlegung von Templates, Funktionen und Gestaltung erst einmal erfolgt, wird man jedoch mit einem leistungsfähigen Tool belohnt, mit dem man dennoch Kunden nach kurzer Einarbeitung guten Gewissens bei der Pflege ihrer Seiten weitgehend alleine lassen kann. Insbesondere die Möglichkeit mehrere Sprachvarianten einer Seite zu haben ist ein schlagendes Argument pro Typo3. Vorgehende Versuche ähnliches mit Mambo zu realisieren endeten in einem ziemlichen Desaster, so daß wir davon komplett abgekommen sind. Auch wenn die Einrichtung und Verwaltung unter Mambo sehr viel einfacher und oft genug auch ausreichend wäre, greifen wir auch für kleinere Projekte bevorzugt auf Typo3 zurück. </li>
<li><span class="strong"><a href="http://wordpress.de">WordPress</a>:</span> Blog-Systeme sind nach wie vor en vogue und für kleine, private Webseiten ein gutes Mittel der Wahl um aktuelle Begebenheiten zu erfassen und zu publizieren. Darüberhinaus können Blogs eine wichtige Begleitmusik in Sachen Suchmaschinenoptimierung spielen. Aktualität ein wichtiges Kriterium für das Ranking bei Suchmaschinen. Und einfacher als mit einem Blog lassen sich aktuelle Dinge kaum erfassen. Über ein gut ausgebautes System von PlugIns lassen sich leicht zusätzliche Funktionen in WordPress implementieren.</li>
<li><span class="strong"><a href="http://xtcommerce.de">xt:Commerce</a>:</span> auch wenn das Vertriebskonzept mit kostenpflichtiger Zwangsmitgliedschaft im Supportforum der Hauptentwickler mit dem Opensoure-Gedanken in krassem Widerspruch steht und etliches am HTML- und CSS-Code von xtCommerce ziemlich krank ist &#8211; es ist das Mittel der Wahl, wenn es um einen guten Webshop geht! Sowohl funktional als auch gestalterisch (wenn man denn die elementarsten Fehler mal gerade gerückt hat) bietet xt-Commerce eine exzellente Basis für eCommerce Anwendungen. Wie auch bei Typo3 ist die Möglichkeit mehrere Sprachvarianten zu verwalten sehr ausgeprägt und für ein Online-Business geradezu elementar. Über das smarty-System das für die Generierung der Templates verantwortlich ist, kann man zu dem die Gestaltung der Seiten sehr gut anpassen und in valides XHTML überführen, so daß ein gute Grundlage für die Gestaltung mit CSS besteht. Die in der Szene gehandelten oder bereitgestellten total veralteten Tabellenlayout-Konstrukte, die mit i</li>
<li><span class="strong"><a href="http://phpicalendar.net/">phpiCalender</a>/<a href="http://www.bssd.org/calendars/phpMyCal/about.phpMyCal.php">phpMyCal</a>:</span> wenn es um die Erfassung und Verwaltung von Terminen geht kann es nur eine Wahl gegen &#8211; ein System das den iCal-Standard unterstützt. phpiCalendar tut dies vorbildlich. In Zusammenarbeit mit phpMyCal entsteht noch ein Webfrontend über das Termine zu erfassen und zu pflegen sind. Leider ist phpMyCal derzeit vom Netz verschwunden, so daß wir hier eine von <a href="http://relateme.net/">Relate Me</a> >bereitgestellte Version, die wir auf Standalone-Betrieb rückentwickelt haben, nach den Regeln der GPL zum Download einstellen.</li>
</ul>
<p><a href="http://webdesign.redaktiv.de/phpMyCalendar.zip">Modifizierte Version von phpiCalendar mit phpMyCal-Extension</a></p>
<p>Wie man an den aufgeführten Beispielen unschwer erkennen kann: es bleibt in allen Fällen genügend Arbeit übrig um die &#8220;fertigen&#8221; System passend für die Kundenanforderunge zu modifizieren. Durch die Offenheit des Quelltextes ist es uns jedoch leicht möglich zusätzliche Funktionaliäten oder kundenspezifische Änderungen zu erstellen. Der Fall, das eine OpenSource-Software out-of-the-box die Anforderungen des Kunden erfüllt ist höchst selten. Mindestens die Identifikation und Installation von PlugIns gehört zum Standardrepertoire. Im nächsten Schritt steht dann die Entwicklung eigner Erweiterungen. Erst wenn die Anforderungen soweit vom Grundsystem abweichen, das schon die Umprogrammierung und -konfigurierung des Grundsystems einer kompletten Neuentwicklung gleich kommt, greift noch &#8220;Plan B&#8221; und wir entwickeln Dinge von Grund auf neu und kundenspezifisch. </p>
 <p><a href="http://webdesign.redaktiv.de/?flattrss_redirect&amp;id=14&amp;md5=b434ada657dda4ce25687171a2427387" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://webdesign.redaktiv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>»This site is under construction« &#8211; ein Inhalt der wenig sagt und keinem nützt</title>
		<link>http://webdesign.redaktiv.de/technik/under-construction.html</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2005 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[technik]]></category>
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		<description><![CDATA[»Baustelle«, »under construction«, diese und andere Baustellenschilder findet man auf einer Informationsreise durch das Internet viel zu oft. Information gesucht, Baustelle gefunden. Das nützt weder dem Domaineigner noch dem Besucher. So oder &#228;hnlich passiert es immer wieder: der Domainname ist noch frei, die Erkenntnis ist da, wir wollen endlich das Potenzial des Internet f&#252;r unsere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Baustelle«, »under construction«, diese und andere Baustellenschilder findet man auf einer Informationsreise durch das Internet viel zu oft. Information gesucht, Baustelle gefunden. Das nützt weder dem Domaineigner noch dem Besucher.
<p>So oder &auml;hnlich passiert es immer wieder: der Domainname ist noch frei, die Erkenntnis ist da, wir wollen endlich das Potenzial des Internet f&uuml;r unsere Firma nutzen. Dann geht alles ganz schnell: Die Domain ist reserviert, es fehlt die Zeit, vielleicht wird der kompetente Partner nicht gleich gefunden, vielleicht wollte man es selber machen, st&ouml;&szlig;t an Grenzen, die Zeit vergeht &hellip; Weil man sowieso gerade die gesamte Firmenpr&auml;senz &uuml;berarbeitet ist die Domain auch gleich auf Werbemitteln oder auf dem Briefpapier abgedruckt, doch wenn Informationssuchende dort nachsehen wollen finden sie nur die lapidare Baustelle. Wenn sich nach dem zweiten Besuch noch immer nichts getan hat, wandert diese Domain-Adresse unwiderruflich in den Papierkorb. Kontakt verschenkt, Geld verloren!</p>
<p>Eine Domain zu reservieren so lange sie noch frei ist macht nat&uuml;rlich zun&auml;chst Sinn. Allerdings produziert diese laufende Kosten und &#8211; nicht zu untersch&auml;tzen &#8211; auch von Anfang an Interesse! Das Wesen des Internet war, ist und bleibt nunmal a priori die Vermittlung von Informationen aller Art. Unterschiedlich verpackt, unterschiedlich relevant, aber immer Information. Daher sollte, wer eine Domain f&uuml;r sich reserviert, diese auch mit Inhalt f&uuml;llen. Eine ungenutzte Domain schadet eher als dass sie n&uuml;tzt! Mit einer guten Pr&auml;senz im Internet kann Interesse geweckt werden, repr&auml;sentiert werden, informiert werden. Das alles muss nicht unbedingt viel und bunt sein, auch eine einfache Seite mit wichtigen Kontaktm&ouml;glichkeiten kann schon viel von ihrem Zweck erf&uuml;llen. Mit solchen Kontaktinfos (+ ein paar wenigen weiteren Informationen, lesen Sie hierzu auch <a href="http://webdesign.redaktiv.de/design/artikel/impressum/">unseren Artikel &uuml;ber die Impressumspflicht</a>) ist dar&uuml;berhinaus der Impressumspflicht nach dem &raquo;Gesetz &uuml;ber die Nutzung von Telediensten&laquo; oder kurz Teledienstgesetz (TDG) Gen&uuml;ge getan.</p>
<p>Wenn schon diese Kontaktinformationen eingepflegt werden, ist es ein leichtes diese Baustelle f&uuml;r weitere Funktionen zu nutzen. Anstelle eines lapidaren &raquo;under cunstruction&laquo; f&uuml;r unbestimmte Zeit k&ouml;nnen im Rahmen einer einfachen, knappen Seite die ersten wichtigsten Informationen gegeben werden: wer verbirgt sich hinter der Domain, was hat der/diejenige zu bieten, was wird an dieser Stelle in Zukunft an Information zu finden sein und vor allem wann werden diese Informationen bereitstehen. Eine klare Gestaltung, nat&uuml;rlich bei Firmen im Rahmen der corporate identity, eine klare Botschaft.</p>
<p>Ein weiterer Nutzen f&uuml;r beide Seiten kann elegant eingebracht werden: eine kleine Eingabezeile f&uuml;r den Besucher/die Besucherin, in welcher diese/r &#8211; ausdr&uuml;cklich auf eigenen Wunsch &#8211; ausschliesslich seine email-Adresse hinterlassen kann, wenn er/sie &uuml;ber den Start der Pr&auml;senz informiert werden m&ouml;chte. Der/die Besucher/in muss nicht immer wieder nachsehen, ob es jetzt endlich die ersehnten Informationen gibt; und nicht zu verachten: der Betreiber erh&auml;lt eine Liste von qualifizierten email-Adressen, absolut freiwillig abgegeben, und dadurch einen &Uuml;berblick, wer sich f&uuml;r seine Leistungen oder Produkte interessiert. Ein kleiner Aufwand f&uuml;r den Betreiber, grosser Nutzen f&uuml;r beide Seiten: Betreiber und Nutzer.</p>
<p>red@ktiv &#8211; die etwas andere WebAgentur hilft Ihnen gerne bei der Umsetzung Ihrer Pr&auml;senz im Internet &#8211; von der Planung &uuml;ber die Baustellenbeschilderung, die Entwicklung, die erste Pr&auml;senz bis hin zur kontinuierlichen Weiterentwicklung Ihrer Gesch&auml;fte im Internet.</p>
 <p><a href="http://webdesign.redaktiv.de/?flattrss_redirect&amp;id=13&amp;md5=0b41e79d9f99cb38136fe83f8418f7db" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://webdesign.redaktiv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Barrieren gibt es nur in den Köpfen von WebDesignern</title>
		<link>http://webdesign.redaktiv.de/programmierung/barrierefrei.html</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2005 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[programmierung]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
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		<description><![CDATA[»Ich schau mal schnell im Internet nach«. Längst gehört das Internet zu den täglichen Werkzeugen in Haushalt, Schule und Beruf. Ein Werkzeug, das sich zudem auch noch eine grunddemokratische Struktur auszeichnet. Jeder kann hier seine Botschaften einstellen, jeder kann diese Informationen nutzen. Wirklich jeder? Bekanntermassen ist nicht jeder Mensch mit allen Sinnen gleich gut ausgestattet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Ich schau mal schnell im Internet nach«. Längst gehört das Internet zu den täglichen Werkzeugen in Haushalt, Schule und Beruf. Ein Werkzeug, das sich zudem auch noch eine grunddemokratische Struktur auszeichnet. Jeder kann hier seine Botschaften einstellen, jeder kann diese Informationen nutzen. Wirklich jeder?
<p>Bekanntermassen ist nicht jeder Mensch mit allen Sinnen gleich gut ausgestattet. Unsere Wahrnehmung der Welt ist unterschiedlich &#8211; auch die der Netzwelt. Umso mehr gilt das Gebot, das diesen unterschiedlichen Wahrnehmungen Rechnung getragen werden muss. Ein Gebot, das durch WAI erstmals konkretisiert wurde. Später mündete es für deutsche Bundesbehörden sogar in die Verordnung zur Barrierefreiheit in der Informationstechnik (BITV) ein. In zunehmendem Masse wird diese Verordnung auch durch die Gleichstellungsgesetze der Bundesländer in die Länder- und Kommunalverwaltungen einziehen. Bei Unternehmen wird der Markt für den notwendigen Druck sorgen. Welcher klug rechnende Kaufmann wird es sich auf Dauer leisten können auch nur einen Teil seiner potentiellen Kundschaft von seinem Warenangebot aussperren zu können?</p>
<p>Die Umsetzung in der Praxis ist derzeit jedoch noch nicht sehr weit fortgeschritten. Unverständlicherweise, ist doch der Anspruch an einen barrierefreien Internetauftritt mit einem sehr geringen Aufwand zu realisieren. Alle notwendigen Techniken um einen barrierefreien Internetauftritt zu erstellen sind etabliert und verfügbar. Mehr noch: es sind die Techniken, die man braucht um den gängigen Anforderungen an einen Internetauftritt gerecht zu werden:</p>
<ul>
<li>Schnelle Ladezeiten durch »schmalen« Code</li>
<li>Leichte Pflegbarkeit der Präsenz durch stringente Trennung von Gestaltung und Inhalt </li>
<li>Suchmaschinenoptimierung durch textbasierten Inhalt in semantisch korrektem Kontext</li>
<li>Universelle Zugänglichkeit durch validen Code, der von allen Ausgabegeräten verarbeitet werden kann</li>
</ul>
<p>Von diesen Zielvorgaben ausgehend ist es nur noch ein kleiner Schritt hin zur Barrierefreiheit. Für die Aufteilung von Gestaltung und Inhalt stehen HTML und CSS zur Verfügung. Beschränkt sich der WebDesigner bei der Seitenerstellung auf die Hinzufügung von einigen wenigen HTML-Tags zum eigentlichen Inhalt ist damit die Zugänglichkeit für alle, ein schneller Seitenaufbau und eine optimale Suchmaschinenwahrnehmung sichergestellt. </p>
<p>Dieses »HTML-Gerippe« ist optisch alles andere als ansprechend. Wer durch eine Sehbehinderung jedoch von dieser Optik sowieso nichts erfährt, wird jedoch für eine klare Struktur die ein Screenreader optimal verarbeiten kann dankbar sein. Für die Sehenden kommt dann im zweiten Schritt via CSS ein ansprechende Gestaltung dazu. Funktion und Ästhetik müssen dabei keine Gegensätze sein. Die Möglichkeiten die CSS für moderne und reiche Gestaltungen liefern reichen von der Vielfalt an die von Printlayout heran. Halbtransparenzen, mehrspaltiger Satz mit überlappenden Bildern, Schriftvariationen, mitwachsende Layouts, … alles ist (mit etwas Hirnschmalz) machbar.</p>
<p>Barrieren können aber nicht nur in der Visualisierung bestehen. Auch motorische Beeinträchtigungen, Schwierigkeiten im Textverständnis (Pisa lässt grüßen!) oder auch Hörschäden können zur Barriere hin zu einen erfolgreichen Webauftritt werden. Auch diese Lösungen sind nicht schwer umzusetzen. Ein kurzer Text, der ein Bild beschreibt, ein Untertitel in einem Tonfilm oder die Möglichkeit Links einfach nur per Tastatur statt mit einer Maus zu erreichen. Alles einfaches Handwerkszeug, das ein WebDesigner in seiner Werkzeugkiste finden sollte.</p>
<p><strong>Fazit: schaut man sich im Netz um, finden sich immer wieder sehr gute Umsetzungen von Barrierefreien Internetseiten, die auch für uns »Normale« ansprechend und leicht zu bedienen sind. Leider überwiegen immer noch handwerklich schlechte Lösungen, die mit Frames, Javascripten oder Flash vielen ihrer Nutzer das Leben schwer machen. Bei einigen Internetauftritten muss man nicht mal behindert sein um daran zu verzweifeln. Die größte Barriere im Netz besteht leider immer noch in den Köpfen von WebDesignern.</strong></p>
<p>Dieser Artikel erschien Anfang Januar auch in der Zeitschrift <a href="http://www.bz.nuernberg.de/bzn/05225071">»Sprachrohr«</a></p>
 <p><a href="http://webdesign.redaktiv.de/?flattrss_redirect&amp;id=12&amp;md5=3826050bbe6284189b352499f971b1de" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://webdesign.redaktiv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Das virtuelle Grundbuch</title>
		<link>http://webdesign.redaktiv.de/technik/domainname.html</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[technik]]></category>
		<category><![CDATA[Domain]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Schritt um eine Aufmerksamkeit im Netz zu erzielen ist und bleibt der eigene Domainname. Aber wie so oft ist unter Juristen auch hier der Begriff des Besitzes und des Eigentums zu unterscheiden. Die pure Erreichbarkeit meiner Seiten unter www.meinname.de ist lediglich der Besitz, noch nicht das Eigentum an diesem Namen. Für den Begriff [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Schritt um eine Aufmerksamkeit im Netz zu erzielen ist und bleibt der eigene Domainname. Aber wie so oft ist unter Juristen auch hier der Begriff des Besitzes und des Eigentums zu unterscheiden. Die pure Erreichbarkeit meiner Seiten unter www.meinname.de ist lediglich der Besitz, noch nicht das Eigentum an diesem Namen. Für den Begriff des Eigentums ist die Eintragung der Webadresse entscheidend. Diese Eintragung erfolgt in nationalen Registern welches in Deutschland durch die DENIC unterhalten und gepflegt wird. Diese nationalen Register sind faktisch so etwas wie die »Grundbücher« des Internets. Wer als Domaininhaber vermerkt ist, ist der Eigentümer der Domäne, also der Webadresse. Für zwei aktuelle Vorgänge ist dieser Unterschied von elementarer Bedeutung.
<p>Zum einen <a href="http://www.jurpc.de/rechtspr/20040188.htm">das Urteil des OLG Celle vom 8.4.2004</a>. Im vorliegenden Fall hatte eine WebAgentur eine Kundendomain widerrechtlich auf ihren Namen registrieren lassen. In der (durchaus kontroversen) Kommentierung des <a href="http://www.law-blog.de/archives/000100.html">LawBlogs von Rechtsanwalt Arne Trautmann</a> heißt es richtigerweise dazu: </p>
<p><cite>Eigentlich gibt es keinen wirklich triftigen Grund, eine Domain für einen Kunden nicht auf dessen Namen als Inhaber zu registrieren. Ziemlich dünn ist jedenfalls das Argument der Kundenbindung: gerade mit der Domain kann man einen Kunden bestenfalls erpressen, nicht aber binden. Es tut an dieser Stelle also nicht weh, dem Urteil Folge zu leisten und damit jedenfalls auf der sicheren Seite zu stehen.</cite></p>
<p>Leider gibt es nach wie vor genügend schwarze Schafe die lieber auf ihren, statt auf den Namen ihrer Kunden registrieren oder auch Altbestände dieser Praxis mit sich herumschleppen. Als Kunde sollten Sie ein hohes Interesse daran haben, dass Sie für Ihre Domain auch mit Ihren Namen und mit korrekter Adresse beim Registrar als Domaininhaber vermerkt sind!</p>
<p>Denn: dieser Umstand wird nach dem 12. November 2004 von zunehmender Bedeutung. Ab diesem Datum gelten für alle im ICANN akkreditierten Registrare (das sind praktisch alle namhaften deutschen Webhoster) veränderte Umzugsregeln. Bisher mußte der Provider, bei dem eine Domain bisher gehostet wurde, einem Umzug zu einem anderen, neuen Provider explizit zustimmen. Nun wird daraus ein expliziter Widerspruch. Das Umzugsverfahren wird also in aller Regel vereinfacht und beschleunigt. Aber diese Vereinfachung und Beschleunigung gilt auch für einen widerrechtlichen Domaineigentümer! Eines bleibt nämlich unverändert: Initiator eines solchen Umzugsverfahrens kann immer nur der Domaininhaber sein. Fatal wenn dies ein unberechtigter Dritter ist, der über ihre Adresse im Internet nun frei und relativ ungebremst verfügen kann. Kommt es zu einem Rechtsstreit sind zwar &#8211; wie oben gesehen &#8211; die Chancen hoch die Domain zugesprochen zu bekommen. Aber die Zeit die bis zu einer solchen Klärung verstreicht kann das faktische Ende der Domain und ggf. ihres Geschäfts bedeuten.</p>
<p>Unsere Handlungsempfehlung daher:</p>
<ul>
<li>Prüfen Sie unter <a href="http://www.denic.de/de/whois/index.jsp">http://www.denic.de/de/whois/index.jsp</a> ob Sie als Domaininhaber für ihre .de-Domain eingetragen sind. Achten Sie auch darauf, ob ihre aktuellen Adressdaten sind und ob innerhalb einer Firma der richtige Ansprechpartner benannt ist.</li>
<li>Leiten Sie ggf. ein sogenanntes Eignerwechselverfahren ein, mit dem Sie den Domainnamen auf sich übertragen lassen können.</li>
<li>Sollten Sie sich bei ihrem bisherigen Provider aufgrund der Registierungsvorkommnisse nicht gut aufgehoben fühlen oder bekommen Sie beim Eignerwechsel von ihm Steine in den Weg gelegt &#8211; erwägen Sie einen Providerwechsel.</li>
<li><a href="/kontakt/form.php?to_name=Stefan+Kremer&#038;to=stefan%2Bredaktiv.de">Kontaktieren Sie uns</a>, wenn Sie einen stressfreien Service für alle Arbeiten vom Domaincheck bis zum Provider- und/oder Eignerwechsel wünschen. </li>
</ul>
 <p><a href="http://webdesign.redaktiv.de/?flattrss_redirect&amp;id=11&amp;md5=f984da26cba09650ece33fb8046a8795" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://webdesign.redaktiv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neuigkeiten frei Haus</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kremer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer seine Kundschaft regelmässig mit aktuellen Informationen, Angeboten u.ä. versorgen möchte, griff bisher auf eMail-Newsletter zurück. Durch die zunehmende Flut an Spam in den Postfächern aller Anwender ist dieses Medium jedoch beinahe verbrannt. Kaum jemand unterscheidet noch sauber zwischen den wirklich angeforderten Informationen oder den unverlangt zugesandten »Viagra-Schnäppchen-«, »Ich mach Dich Reich-« und »Hier geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer seine Kundschaft regelmässig mit aktuellen Informationen, Angeboten u.ä. versorgen möchte, griff bisher auf eMail-Newsletter zurück. Durch die zunehmende Flut an Spam in den Postfächern aller Anwender ist dieses Medium jedoch beinahe verbrannt. Kaum jemand unterscheidet noch sauber zwischen den wirklich angeforderten Informationen oder den unverlangt zugesandten »Viagra-Schnäppchen-«, »Ich mach Dich Reich-« und »Hier geht die Post ab-« Spammails. An dieser Stelle springt zunehmend RSS in die Bresche.
<p>RSS steht f&uuml;r &raquo;Rich Site Summary&laquo; &#8211; also eine inhaltsreiche, aussagekr&auml;ftige Zusammenfassung einer Webpr&auml;senz. Technisch gesehen steckt ein sehr einfaches XML-Format dahinter. Durch dieses schlanke, standardisierte Format ist es m&ouml;glich Informationsh&auml;ppchen nur formal klassifiziert (also: was ist &Uuml;berschrift, was ist der Inhalt, gibt es einen Link) ohne Gestaltungsinformationen bereitzustellen. RSS wird damit dem Postulat &raquo;Information ist eine Bringschuld&laquo; in hohem Ma&szlig;e gerecht. </p>
<p>Bereitstellen l&auml;&szlig;t sich prinzipiell alles: aktuelle Nachrichten aus aller Welt, der &Auml;nderungsdienst von St&uuml;cklisten eines Produktionsprogramms, die letzten Diskussionsbeitr&auml;ge im Community-Forum, die kommenden Termine f&uuml;r eine Veranstaltungsreihe, &#8230; der Phantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Neuester Trend bei der Nutzung dieses Formates ist das sog. Weblog &#8211; eine Art elektronisches, &ouml;ffentliches Tagebuch im Internet. Leider oft genug auch mit den entsprechenden Banalit&auml;ten in den Eintr&auml;gen behaftet wie ein &raquo;echtes&laquo; Tagebuch. Allgemein gesprochen ist ein RSS-Einsatz &uuml;berall dort sinnvoll m&ouml;glich, wo &uuml;ber Ver&auml;nderungen eines Datenbestands aktuell informiert werden soll.</p>
<h3>Wer bietet bereits solche RSS Informationen an?</h3>
<p>Die Spannbreite ist so bunt wie der Zeitschriftenst&auml;nder im Bahnhofskiosk. Tagesaktuelle Nachrichten und Hintergrundberichte werden von namhaften Fernsehsendern wie N24 ebenso wie von Zeitungen und Zeitschriften wie Spiegel, Stern, Welt, Zeit etc. bereitgestellt. Wer sich f&uuml;r entsprechende internationale Publikationen interessiert wird auch da f&uuml;ndig: New York Times oder lieber BBC &#8211; kein Problem. Erwartungsgem&auml;&szlig; sind die IT-Themenanbieter ebenfalls stark engagiert. Neueste Virenwarungen f&uuml;r den Windows-PC gew&uuml;nscht? Oder die letzten Ger&uuml;chte zu kommenden Konsolenspielen? Aktuelle Trends aus der IT-Branche, oder spezielles zu Linux oder Macintosh &#8211; alles ist auf dem Markt zu haben. Ebenso breitgef&auml;chert und z.T. inhaltlich sehr hochwertig sind die Special-Interest Themen. Ob zu WebDesign und -programmierung wie hier bei red@ktiv, das Kulturprogramm von M&uuml;nchen, Mystery oder Marketing &#8211; zu finden gibt es reichlich. <a href="http://www.rss-verzeichnis.de/" target="_blank">Einen ersten &Uuml;berblick &uuml;ber das RSS-Angebot gibt das RSS-Verzeichnis</a>, das trotz seines Versuchsstadiums bereits &uuml;ber 1.000 Feeds aus den verschiedensten Bereichen listet. Auch der Blick auf interessanten Webseiten nach einem &raquo;RSS&laquo; oder &raquo;XML&laquo;-Button oder -Link kann lohnen. <a href="http://www.drweb.de/scripts/rss_auslesen.php" target="_blank">Dr. Web</a> bem&uuml;ht sich derzeit einen Standard f&uuml;r ein RSS-Icon zu finden.</p>
<h3>Wie kann ich Informationen aus RSS-Feeds nutzen?</h3>
<p>HTML-Seiten werden durch den Browser betrachtet, eMails kommen ins elektronische Postfach und werden von entsprechenden eMail-Programmen aufbereitet und dargestellt. Entsprechend gibt es auch f&uuml;r RSS-Feeds Programme mit denen sich die bereitgestellten Informationen auslesen lassen. Diese sog. <a href="http://www.versiontracker.com/php/search.php?str=rss&amp;action=search&amp;by=platform&amp;dir=ascending" target="_blank">RSS-Reader sind in einer breiten Auswahl f&uuml;r alle Plattformen verf&uuml;gbar</a> &#8211; sehr oft sogar kostenlos oder f&uuml;r geringe Shareware-Entgelte. Zunehmend finden RSS-Reader auch Einzug in den Internet-Suites, also den Programmpaketen, die einen &raquo;All-in-one&laquo;-Ansatz f&uuml;r Browser, eMail, z.T. Chat und eben RSS verfolgen. So k&ouml;nnen bereits Mozilla und Opera RSS-Feeds verarbeiten und in einer Seitenleiste darstellen. Auch die n&auml;chste Version von Apples Safari, der bis Mitte 2005 erscheinen soll, wird &uuml;ber entsprechende Funktionen verf&uuml;gen. Ebenso ist es m&ouml;glich solche RSS-Feeds Dritter direkt in die eigene Internetseite einzubauen.</p>
<p>Durch die Zusammenf&uuml;hrung mehrerer Feeds entsteht so beim Benutzer eine stets frische und individuelle &raquo;Tageszeitung&laquo; auf dem Rechner. Aus dem reichhaltigen Informationsangebot der RSS-Feeds kann sich jeder den Teil, der ihn interessiert herauspicken. Die Nachrichten laufen dann unmittelbar nach Ver&ouml;ffentlichung ein. Zudem k&ouml;nnen sie in den meisten Readern aggregiert, gespeichert und durchsucht werden. </p>
<p>Die Vorteile von RSS f&uuml;r den Nutzer lassen sich also wie folgt zusammenfassen:</p>
<ul>
<li>Informationen aus RSS-Feeds sind stets aktuell &#8211; zumindest solange man online ist </li>
<li>Informationen aus RSS-Feeds sind nutzergerecht &#8211; der Nutzer selbst bestimmt was er abonnieren und lesen mag und was nicht</li>
<li>Informationen aus RSS-Feeds sind spamfrei &#8211; durch den Pull-Ansatz (der Benutzer holt sich die Informationen ab) werden unerw&uuml;nschte Inhalte ungekl&auml;rten Ursprungs komplett vermieden. </li>
<li>Informationen aus RSS-Feeds sind authentisch &#8211; dies gilt insbesondere f&uuml;r Individualquellen. Es gibt keine &raquo;Info-Zwischenh&auml;ndler&laquo; wie Nachrichtenagenturen oder Redaktionen die Informationen filtern oder manipulieren (bitte im w&ouml;rtlichen Sinne anwenden: frz. manipuler = handhaben), sondern es gibt eine direkte Beziehung zwischen Nachrichtenlieferant und Nachrichtenkonsument.</li>
</ul>
 <p><a href="http://webdesign.redaktiv.de/?flattrss_redirect&amp;id=10&amp;md5=9935b6b8f46e90c5c43bbf7c4ef7690c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://webdesign.redaktiv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>!DOCTYPE-HTML-PUBLIC&#8221;-// W3C//DTD XHTML 1.0 ohne Einschränkungen</title>
		<link>http://webdesign.redaktiv.de/design/webdesigner.html</link>
		<comments>http://webdesign.redaktiv.de/design/webdesigner.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Jul 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[CSS]]></category>
		<category><![CDATA[HTML]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum ersten Mal ein Artikel, der nicht aus unserer Feder stammt sondern dem Weblog »The Man in Blue« entnommen wurde. Cameron Adams &#8211; der »Mann in Blau« &#8211; spricht uns in seinem englischsprachigen Artikel dermaßen aus der Seele, das wir uns eine Übersetzung nicht verkneifen konnten: Beim Gestalten tabellenfreier Websites sind viele Dinge zu beachten: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Mal ein Artikel, der nicht aus unserer Feder stammt sondern dem Weblog »The Man in Blue« entnommen wurde. Cameron Adams &#8211; der »Mann in Blau« &#8211; spricht uns in seinem englischsprachigen Artikel dermaßen aus der Seele, das wir uns eine Übersetzung nicht verkneifen konnten:
<p>Beim Gestalten tabellenfreier Websites sind viele Dinge zu beachten: Das Box-Modell, mysteriöse 3-Pixel große Abstände, relative Schriftgrößen, kaskadierende Stilregeln, Textumfluß &#8230; aber nichts davon ist wirklich wichtig. Beim Entwurf einer Website sollte man an all das nicht denken.</p>
<p>Wenn es an die Gestaltung von Websites geht, sind reine Grafikdesigner mit Unwissenheit gesegnet. Sie müssen nicht vorausdenken, wie ihr Design umzusetzen ist. Sie müssen sich keine Gedanken machen, wie ein Fußbereich auf einer Seite konstant unten fixiert wird. Und genau so<br />
sollten es WebDesigner machen. </p>
<p>Standard-basiertes WebDesign steckt noch in den Kinderschuhen. Überall findet man Tutorials über die Erstellung von Webseiten in XHMTL/CSS und jeden Tag entsteht eine neue Technik in diesem Bereich. Ohne fortschrittliches Design, ohne die Freiheit mal nicht über die Umsetzung nachzudenken, würde niemand die Grenzen der Webstandards verschieben. Möglicherweise wären sie in dem Moment<br />
verschwunden, wenn jemand die Frage stellte »Wie schaffe ich es, daß zwei Spalten immer gleich lang sind?«.</p>
<p>Beim Design geht es nicht um die Werkzeuge, es soll dem Anwender das bestmögliche Erlebnis vermitteln. Ein Design sollte auf Benutzbarkeit (usability), Zugänglichkeit (accesibility) und Ästhetik beruhen, aber niemals auf Umflüssen, Listen oder Hintergrundbildern.</p>
<p>Wenn ich)* beginne, eine Website zu entwerfen, ist es ein rein graphischer Ansatz. Photoshop und Illustrator allein bestimmen die Grenzen. Innerhalb dieser Grenzen kann ich ein fünfspaltiges Layout mit fixiertem Fußbereich, Drop-Down-Menüs und freischwebender Farbauswahl für die Schrift erschaffen. Egal ob ich das umsetzen kann &#8211; das ist, was ich gerne sehen würde.</p>
<p>Dann, &#8230; danach geht es an die Lösung der Probleme. Es ist die analytische Seite des WebDesign, bei der uns WebDesignern das Wasser im Mund zusammenläuft, die uns teilweise zu Turing, teilweise zu Picasso (zumindest ein bischen) macht. Natürlich dürfte es ruhig machmal etwas einfacher sein, <i>die</i> Lösung für <i>das</i> Layout zu finden, Aber ich genieße die Herausforderung und stelle mich allem, was da kommt.</p>
<p>Das Ziel der Web-Standards ist es, unsichtbar zu sein. Sie dürfen nichts anderes hervorbringen als Tabellenlayouts oder jeder andere Tag-Sumpf. Es ist also unsere Pflicht, gut zu designen und uns erst<br />
später um die Standards zu kümmern. </p>
<p><small>* ich = &#8220;The Man in Blue&#8221;, AKA Cameron Adams. Aber wir arbeiten da genauso&#8230;</small></p>
<p>(Übersetzt von <a href="http://www.themaninblue.com/writing/perspective/2004/07/02/" target="_blank">The Man in Blue</a><br />Dort an ein Gespräch mit der <a href="http://webstandardsgroup.org/" target="_blank">Web Standards Group</a> angelehnt.)</p>
 <p><a href="http://webdesign.redaktiv.de/?flattrss_redirect&amp;id=9&amp;md5=dbc7c41c031c1b460c9fcc31d0fe2930" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://webdesign.redaktiv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Die teuersten Textzeilen des Internets &#8230;</title>
		<link>http://webdesign.redaktiv.de/technik/impressum.html</link>
		<comments>http://webdesign.redaktiv.de/technik/impressum.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[technik]]></category>
		<category><![CDATA[Impressum]]></category>
		<category><![CDATA[TDG]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; oder: Warum 5 bis 10 Zeilen Text in ihrer Internetpräsenz 50.000 Euro und mehr kosten können. Die Branche der Internet-Dienstleister hat schon manches zweifelhafte Preismodell, wie z.B. die Abrechnung nach der Zahl der Seiten hervorgebracht. Aber jetzt auch noch nach Zeilen? Und zu Konditionen die kein Spitzenjournalist zu berechnen wagen würde!? Nicht einmal Systemhäuser, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; oder: Warum 5 bis 10 Zeilen Text in ihrer Internetpräsenz 50.000 Euro und mehr kosten können. Die Branche der Internet-Dienstleister hat schon manches zweifelhafte Preismodell, wie z.B. die Abrechnung nach der Zahl der Seiten hervorgebracht. Aber jetzt auch noch nach Zeilen? Und zu Konditionen die kein Spitzenjournalist zu berechnen wagen würde!? Nicht einmal Systemhäuser, welche Anwendungen für die LKW-Maut oder für den virtuellen Arbeitsmarkt erstellen. Obwohl gerade dort dieser Eindruck enstehen könnte, es würde zeilenweise abgerechnet. Und jetzt kommt`s noch besser: Das Geld wird für Zeilen fällig, die gar nicht vorhanden sind!
<p>Nein, keine Angst. Wir sind natürlich nicht größenwahnsinnig geworden in unserer Preisgestaltung. Die Rede ist natürlich vom fehlenden Impressum. Laut »Gesetz über die Nutzung von Telediensten« oder kurz Teledienstgesetz (TDG) § 6 sind für »geschäftsmässige Teledienste« bestimmte Informationen vorzuhalten. Zu diesen Informationen zählen:</p>
<ul>
<li>Name und Anschrift, sowie bei juristischen Personen der Vertretungsberechtigte</li>
<li>Kontaktdaten für eMail</li>
<li>ggf. Angaben zur zuständigen Aufsichtsbehörde (abhängig von Zulassungsvorschriften für bestimmte Tätigkeiten)</li>
<li>ggf. Registerdaten von Handels-, Vereins-, Partnerschafts- oder Genossenschaftsregister (abhängig von der Rechtsform)</li>
<li>ggf. Berufsrechtliche Angaben, Kammerzugehörigkeiten, Berufsbezeichnungen (abhängig von der Branche/Berufszugehörigkeit)</li>
<li>ggf. Umsatzsteueridentifikationsnummer (sofern vorhanden)</li>
<li>ggf. weitergehende Informationen die sich aus anderen weitergehenden Gesetzen ergeben</li>
</ul>
<p>§ 2 TDG regelt, wer und was alles unter »geschäftsmässigen Diensten« zu verstehen ist. Der einfachste Fall ergibt sich schon aus der Vorhaltung einer Webpräsenz. Wohlgemerkt: schon der privaten! Nicht erst bei der Unternehmenspage »uns gibt`s, wir können, wir machen, wir bieten« und schon gar nicht erst ab WebShop aufwärts! Geschäftsmässig steht nicht synonym für »gewerblich« oder »kommerziell«, sondern eher für »nachhaltig« (Abgeleitet aus § 3, Punkt 5 TKG Telekommunikationsgesetz).</p>
<p>Weiterhin regelt das TDG, dass die o.g. Informationen »leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar« zu halten sind. Was das genau heißt ist noch höchstrichterlich herauszufinden. Die OLG-Rechtssprechungen sind derzeit noch höchst wiedersprüchlich:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.jurpc.de/rechtspr/20040136.htm" target="_blank">OLG München, Urteil vom 12.02.2004, AktZ: 29 U 4564/03</a>, Quintessenz: Scrollen über mehrere Bildschirmseiten bis zum Impressum Link ist unzumutbar</li>
<li><a href="http://www.jurpc.de/rechtspr/20030276.htm" target="_blank">OLG München, Urteil vom 11.09.2003, AktZ: 29 U 2681/03</a>, Quintessenz: Zwei Klicks bis zum Impressum ist zumutbar (man beachte: gleiches OLG!)</li>
<li><a href="http://www.jurpc.de/rechtspr/20020245.htm" target="_blank">OLG Karlsruhe, Urteil vom 27.03.2002, AktZ: 6 U 200/01</a>, Quintessenz: Zwei Klicks sind <strong>nicht</strong> zumutbar</li>
<li><a href="http://www.jurpc.de/rechtspr/20030079.htm" target="_blank">OLG Hamburg, Beschluss vom 20.11.2002 AktZ: 5 W 80/02</a>, Quintessenz: Jegliches Scrollen ist unzumutbar</li>
</ul>
<p>Wer auf Nummer sicher gehen will, bietet auf allen Seiten innerhalb der stets sichtbaren Navigation einen Link, der die entsprechenden Informationen bereit hält. An dieser Stelle trifft unser Credo, dass Seiten für alle zugänglich sein müssen, besonders zu. Grafische Links ohne Textpendant oder Links in Javascript, Flash, Java etc. werden ansonsten zum teueren Beinschuß. Die Infos selbst sollten (analog der Rechtssprechung zu den AGBs) lesbar, also z.B. in nicht zu kleiner Schrift gehalten sein.</p>
<p>Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, das rund 80 % der betroffenen Webpräsenzen über keine, unvollständige oder nicht erreichbare Impressumangaben verfügen. Die Folgen davon können sehr schnell sehr teuer werden. Im »billigsten« Fall können solche Seiten kostenpflichtig abgemahnt werden. Auch wenn angedrohte Unterlassungsstrafen aufgrund von Nachbesserungen umgangen werden können, sind zumindest die Kosten für die Abmahung selbst zu berappen. Der Verstoß gegen die Impressumspflicht ist eine Ordnungswidrigkeit die mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 &euro; belegt ist. Wichtig: das Eine (die Abmahung) schließt das Andere (die Geldbuße) nicht aus! Im ungünstigsten Fall addieren sich also diese Kosten.</p>
<p>red@ktiv &#8211; die etwas andere WebAgentur &#8211; hilft ihnen bei der technischen Umsetzung eines Impressums. Sei es als Einzelleistung oder im Rahmen einer kompletten Neugestaltung. Was wir nicht leisten können (dürfen) ist juristische Beratung im Sinne des Rechtsberatungsgesetz. Hier hilft ihnen ein zugelassener Anwalt. Den <a href="http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/tdg/index.html" target="_blank">Volltext des TDG</a> gibt`s vom <a href="http://www.bmwi.de/" target="_blank">Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit</a> über den <a href="http://www.juris.de/" target="_blank">JURIS-Dienst</a></p>
 <p><a href="http://webdesign.redaktiv.de/?flattrss_redirect&amp;id=8&amp;md5=9d6d6cf0a32be83a82e8bb5e142984ce" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://webdesign.redaktiv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Elastisches Design</title>
		<link>http://webdesign.redaktiv.de/design/elastisches-design.html</link>
		<comments>http://webdesign.redaktiv.de/design/elastisches-design.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[Box-Model]]></category>
		<category><![CDATA[CSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Überarbeitung der red@ktiv-Webseite wurde nicht nur Wert auf eine inhaltliche Neuausrichtung gelegt. Ziel des Redesigns war u.a. auch die universelle Zugänglichkeit (Accessibilty) für alle Browser und alternative Ausgabegeräte. Die technische Umsetzung mit Cascading Style Sheets (CSS) ist dabei die erste Wahl. Und wenn schon CSS dann gleich richtig. Was kann an Webdesign elastisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Überarbeitung der red@ktiv-Webseite wurde nicht nur Wert auf eine inhaltliche Neuausrichtung gelegt. Ziel des Redesigns war u.a. auch die universelle Zugänglichkeit (Accessibilty) für alle Browser und alternative Ausgabegeräte. Die technische Umsetzung mit Cascading Style Sheets (CSS) ist dabei die erste Wahl. Und wenn schon CSS dann gleich richtig.<br />
<h2>Was kann an Webdesign elastisch sein?</h2>
<p>Gemeint ist, das eine Seite unabh&auml;ngig von der Fenstergr&ouml;&szlig;e oder der Bildschirmaufl&ouml;sung f&uuml;r den Betrachter benutzbar bleibt. Inspiriert durch die Artikel <a href="http://www.alistapart.com/articles/slidingdoors/" target="_blank">Sliding Doors of CSS</a> und <a href="http://www.htmldog.com/articles/elasticdesign/demo/" target="_blank">Elastic Design</a> entstand für die red@ktiv-Seite ein entsprechendes Layout.</p>
<p>Zun&auml;chst gilt es das <a href="http://selfaktuell.teamone.de/artikel/css/fontsize/index.htm" target="_blank">Font-Size Problem</a> zu l&ouml;sen. W&auml;hrend Mac und Linux Browser i.d.R. eine Aufl&ouml;sung von 72 dpi (dot per inch = Pixel pro Zoll) nutzen, sind Windows Browser i.d.R. auf 96 dpi eingestellt. Wie immer, so auch hier: keine Regel ohne Ausnahme. Aber egal wie ihr Browser eingestellt ist: Bei Schriftgr&ouml;&szlig;en, die &uuml;ber die Einheit »Punkt« definiert werden, kommt es zum Problem, das eine mittlere Schriftgr&ouml;&szlig;e auf 72 dpi für den 96 dpi-Browser zu gro&szlig; erscheint und umgekehrt eine mittlere Schriftgr&ouml;&szlig;e für 96 dpi bei 72 dpi-Browsern zu Augenpulver wird. Ein erster Ansatz »Pixel« (px) als Einheit zu w&auml;hlen (10 px sind und bleiben 10 px, egal wieviele davon auf einem Zoll untergebracht werden, die Schriften erscheinen also &uuml;berall gleich gro&szlig;) stellt sich schnell als unbrauchbar heraus, weil damit die Skalierung der Schrift durch den Benutzer unterbunden wird. Genau diese Bevormundung steht dem Anspruch einer &raquo;universellen Zug&auml;nglichkeit&laquo; aber im Weg. Man denke nur an Menschen mit eingeschr&auml;nkter Sehf&auml;higkeit, die auf die Vergr&ouml;&szlig;erung der Schrift angewiesen sind. Abhilfe schafft die Verwendung der Einheit &raquo;em&laquo;. &raquo;em&laquo; steht dabei f&uuml;r &raquo;Elementeinheit&laquo;. 1 em entspricht dabei 100 % der im Browser voreingestellten Standardschriftgr&ouml;&szlig;e. Diese kann der Benutzer global in den Voreinstellungen seines Browsers anpassen; oder auch je Fenster individuell &uuml;ber entsprechende Vergr&ouml;&szlig;erungs-/Verkleinerungs-Tasten oder -Men&uuml;eintr&auml;ge in seinem Browser. Damit ist ein erster Schritt zum &raquo;elastischem Design&laquo; getan. </p>
<p>Der zweite wesentliche und konsequente Schritt besteht nun darin, die Einheit &raquo;em&laquo; auf weitere Seitenelemente zu &uuml;bertragen. Arbeitet man CSS nach dem <a href="http://www.hicksdesign.co.uk/journal/2004/05/3d_css_box_model/index.php" target="_blank">Box-Modell</a> ab, besteht eine Seite letztlich immer aus neben-, &uuml;ber- und ineinander gestapelten Rechtecken (Boxes). Diese Boxes wiederum sind durch einige Attribute beschrieben &#8211; z.B. die Beschaffenheit des Hintergrunds (Farbe, eingebundenes Bild, das ggf. wiederholt wird), Beschaffenheit des Rahmens (Dicke, Farbe, Strichelung), der Abstand des enthaltenen Textes zum &auml;u&szlig;eren Rahmen (padding) und der Randabstand der Box zu benachbarten Elementen (margin). Wendet man nun auf alle Gr&ouml;&szlig;enangaben die eine solche Box beschreiben wiederum die Einheit &raquo;em&laquo; an, so werden auch diese Elemente anhand der Browservorgaben skaliert. </p>
<p>Als dritter &#8211; schon etwas anspruchsvollerer &#8211; Schritt kommt noch die Anwendung der Einheit &raquo;em&laquo; auf Bilder dazu. Anstatt der &uuml;blichen H&ouml;hen- und Breitenangaben in Pixeln (px) erfolgt auch hier die Angabe in &raquo;em&laquo;. Dabei ist darauf zu achten, das durch die Verwendung das Seitenverh&auml;ltnis des Bildes gewahrt bleibt. Letztlich eine einfache Dreisatzrechnung um die vorhandene Pixelgr&ouml;&szlig;e in em zu &uuml;bertragen. Idealerweise sollten daher Bilder verarbeitet werden, die &uuml;ber ein fixes Seitenverh&auml;ltnis verf&uuml;gen (4:3 oder 16:9 oder quadratisch). Damit k&ouml;nnen CSS-Klassen auf das jeweilige Verh&auml;ltnis in Hoch- und Querformat beschr&auml;nkt werden. Desweiteren m&uuml;ssen die Bilder in einer etwas h&ouml;heren Qualit&auml;tsstufe als ansonsten &uuml;blich vorliegen, da diese ja vergr&ouml;&szlig;ert werden k&ouml;nnen und dann immer noch scharf sein sollten. Wahlweise kann dies &uuml;ber eine niedrigere Kompressionsrate bei .jpgs oder &uuml;ber ein gr&ouml;&szlig;eres Format (mehr Pixel) erfolgen. Die M&ouml;glichkeiten mu&szlig; man abh&auml;ngig vom Motiv durchprobieren, ein Patentrezept f&uuml;r einen Kompromi&szlig; aus bestm&ouml;glicher Darstellungsqualit&auml;t und kleiner Dateigr&ouml;&szlig;e (f&uuml;r schnelle Ladezeiten) gibt es leider nicht.</p>
<p>Im Ergebnis ergibt sich dann eine Webseite, die komplett &raquo;mitw&auml;chst&laquo; wenn die Darstellung vergr&ouml;&szlig;ert oder verkleinert wird. Die Proportionen innerhalb der Seite von Textgr&ouml;&szlig;en zueinander, Bild zu Text und Gestaltungsmerkmale des Layouts bleiben &#8211; unabh&auml;ngig von der eingestellten Darstellungsgr&ouml;&szlig;e &#8211; weitestgehend erhalten. Weitestgehend deshalb, weil &raquo;ems&laquo; mit &raquo;nur&laquo; einer Stelle hinter dem Komma zuverl&auml;ssig anzugeben sind. Durch Rundungsfehler beim Skalieren k&ouml;nnen dann einzelne geringere Abweichungen entstehen. </p>
<p>Wird das CSS komplett abgeschaltet (z.B. durch alternative Darstellungsger&auml;te, wie Screenreader, Brailledisplays oder auch durch reine Textbrowser) bleibt der Inhalt komplett zug&auml;nglich. Durch eine durchdachte Struktur z.B. bei der Anordnung von Links zur Navigation innerhalb der Seite wird zudem auch bei nicht vorhandenem CSS eine gute Nutzbarkeit (Usability) sichergestellt.</p>
 <p><a href="http://webdesign.redaktiv.de/?flattrss_redirect&amp;id=7&amp;md5=9b81e3c1525d0f3fbae54ed9e7ec1998" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://webdesign.redaktiv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Spam, Eggs, Spam, Ham, Spam, Spam, Sausage and Spam</title>
		<link>http://webdesign.redaktiv.de/technik/spam.html</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[technik]]></category>
		<category><![CDATA[PHP]]></category>
		<category><![CDATA[Spam]]></category>
		<category><![CDATA[UCE]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder der über einen Mail-Account verfügt wird es schon verflucht haben: die unzähligen Werbebotschaften, die einem die Mailbox dermassen fluten, das wesentliche Informationen beinahe untergehen. Spam ist eigenlich Frühstücksfleisch. Als nerviges Element wurde es durch einen Sketch der Komiker-Truppe Monty Python geprägt. Stellt sich also für jeden die Frage wie man sich vor Spam &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder der über einen Mail-Account verfügt wird es schon verflucht haben: die unzähligen Werbebotschaften, die einem die Mailbox dermassen fluten, das wesentliche Informationen beinahe untergehen.  Spam ist eigenlich Frühstücksfleisch. Als nerviges Element wurde es durch einen Sketch der Komiker-Truppe Monty Python geprägt. Stellt sich also für jeden die Frage wie man sich vor Spam &#8211; richtiger vor Unsolicited Bulk eMail, UCE &#8211; schützen kann.
<p>Eine Patentlösung gibt es leider nicht. Aber über ein paar Instrumente kann man den Spamern wenigstens das Leben etwas schwerer machen.</p>
<ol type="a">
<li>bei der Gewinnung von eMail-Adressen über Webseiten kann man Spambots ein paar Beine stellen. Spambots sind Roboterprogramme die das Netz nach einem eMail-Adressmuster auf Webseiten durchforsten. Klassisch sind dabei &raquo;mailto:&laquo; oder das &raquo;@&laquo;-Zeichen. Ggf. auch verfeinert durch sog. reguläre Ausdrücke, z.B. ob hinter dem @ auch noch irgendwann ein Punkt und ein &raquo;de&laquo;, &raquo;com&raquo; oder ähnlich erscheint. Tauscht man solche verräterischen Bestandteile durch URL-Codierungen aus, muß der Erkennungsfilter des Spambots darauf schon wieder trainiert sein. Etliche sind&#8217;s, aber ein paar eben nicht, und die sind dann schon mal draussen. Für den Mac gibt es das <a href="http://www.railheaddesign.com/pages/software/spamstopper/spamstopper.html " target="_blank">Programm SpamStopper</a>, das einem hilft solche URL-Codierten Mail-Adressen zusammen zu bauen. Dieser Schutz geht allerdings nicht sehr weit und wird in der Netiquette z.T. als &raquo;unfreundlich&laquo; eingestuft.</li>
<li>einen Schritt weiter geht unsere red@ktiv-Lösung. Wir codieren eMail-Adressen beim Seitenaufruf mit PHP-Funktionen und generieren aus dem Text des Maillinks ein Bildchen. Dieses Bildchen ist für jeden User Klartext lesbar, aber Spambots können mit dem .png-Format nichts anfangen. Der Link der um dieses Bild liegt ruft darüberhinaus nicht das lokale Mailprogramm auf (was &raquo;mailto:&laquo; machen würde), sondern verzweigt in ein eigenes WebForumular. Praktische Anwendung z.B. bei <a href="http://www.transalp.de/about/kontakt.php" target="_blank">http://www.transalp.de/about/kontakt.php</a> Sämtliche dort gelisteten eMail-Adressen sind solche Bildchen, die das Kontaktformular aufrufen. Nachteil der Lösung: es braucht ein Webhosting mit PHP-Unterstützung, was i.d.R. etwas teuerer ist.</li>
<li>wenn schon PHP, dann richtig: in jeder Datei steckt ein Header drin, der überprüft, wer diese Seite gerade aufruft. Die Spambots identifizieren sich gegenüber dem Server, so wie das auch jeder Browser oder jede Suchmaschinen tut (ein Spambot ist genau genommen nichts anderes als eine Suchmaschine und eine Suchmaschine streng genommen auch nur ein Sonderfall eines Browsers). Da diese Kennungen bekannt sind, können Seitenaufrufe durch solche Kanditaten von vorherein unterbunden werden. Nachteil: ändert der Bot seine Kennung oder gibt sich als stinknormaler Browser aus, ist diese Bremse umgangen.</li>
<li>Noch einen Schritt weiter geht <a href="http://www.rehbein-dortmund.de/spamtrap.html" target="blank">die Methode von Daniel Rehbein</a>:  Dieser wirft per PHP-Programm den Spambots &raquo;getürkte&laquo; Mailadressen zum Fraß vor, die für einen normalen Nutzer unsichtbar sind (also garantiert nur von Spamern genutzt werden). Die krude Adresse hat aber dennoch einen realen Hintergrund. Durch entschlüsseln der Mailadresse kann der Zeitpunkt des Aufrufs, die IP des Aufrufers etc. bestimmt werden. Tauchen bestimmte IP-Bereiche dabei häufiger auf, kann man schon mal nachsetzen wer sich dahinter verbirgt und einen solchen Adresslieferanten dingfestmachen. Teleinfo.de, die in Daniels Falle geraten war, hatte jedenfalls ordentlichen Rechtfertigungsdruck <img src='http://webdesign.redaktiv.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> .</li>
<li>für Registrierungen, Umfragen, etc. etc. sollte jeder mindestens eine &raquo;Mülleimer&laquo;-Adresse haben. Gerade Webmail-Anbieter wie <a href="http://freemail.web.de" target="_blank">http://freemail.web.de</a> oder <a href="http://www.gmx.de" target="_blank">http://www.gmx.de</a> etc. etc. taugen sehr gut für solche Adressen, die man den Spamern zum Fraß vorwerfen kann. Wird das Postfach zu voll, einfach den Account kündigen. Für die wirklich wichtigen Sachen hat man dann noch eine zweite Adresse, die nur im engen Kreis gestreut wird.</li>
<li>Wer eine eigene Domain besitzt, verfügt i.d.R. auch über reichlich eMail-Adressen, die man über eine Weiterleitung oder ein Default-Postfach wieder zusammenführen kann. Damit kann man dann für ebay, amazon etc. etc. eigene Mailadressen wie ebay@meinedomain.de kreiieren. Läuft dann irgendwann mal Spam auf so einer Adresse ein, kann man nachvollziehen, woher dieser kam und ggf. auch den Betreiber einer solchen Seite angehen. Gerade namhafte Anbieter, die eine Weitergabe von eMail-Adressen vorher ausdrücklich ausgeschlossen haben. werden ein Eigeninteresse haben, undichte Stellen dann zu lokalisieren um nicht selbst in Verruf zu geraten.</li>
<li>Spamfilter. Die aus AppleMail oder aus Eudora lassen sich schon recht gut trainieren, weitere Möglichkeiten gibt es insbesondere durch den Einsatz eines eigenen Mailservers (z.B. unter Linux) der über eigene Filterregeln verfügt und diese laufend mit dem Internet abgleicht. Im Netz werden sog. Blacklists von Spamern bereitgestellt, mit der sich bestimmte aktuelle Spamaufkommen sehr gut klassifizieren und filtern lassen. Eine Übersicht liefert <a href="http://www.spam-blockers.com/SPAM-blacklists.htm" target="_blank">http://www.spam-blockers.com/SPAM-blacklists.htm</a> Mit einem solchen vorgeschalteten Server lassen sich weiterhin auch sehr gut Virenfilter aufsetzen. </li>
</ol>
<p>Der Vollständigkeithalber, auch wenn&#8217;s nicht zum engeren Kreis von Spam gehört:</p>
<p>eMail-Verkehr geht Klartext über die Leitung. D.h. jede Zwischenstation (sog. Mail-Relays) können diese theoretisch mitlesen und auswerten. Auch wenn es keinen direkten Schutz für die eMail-Adressen von Sender und Empfänger bedeutet (logisch: die müssen Klartext lesbar bleiben) kann und sollte man wichtige Nachrichten PGP-verschlüsseln. </p>
<p>Nur einen geringen Schutz bieten die SSL-Verbindungen zu den Mail-Relays des jeweiligen Providers. Damit wird lediglich der Datenverkehr auf dieser einen Strecke verschlüsselt. Alle anderen Zwischen-Hops von Server zu Server die zwischen Mailabsender und -empfänger liegen laufen nach wie vor Klartext ab.</p>
<p>Fazit: Wie auch bei Viren, Firewalls, WLAN-Abschottung und anderen Sicherheitsthemen kann es immer nur darum gehen, Hürden aufzustellen, die Leuten mit unlauteren Absichten das Leben schwer machen. Je mehr Hürden desto schwerer, aber unüberwindlich ist in letzter Konsequenz keine dieser Hürden. Nur der Aufwand zur Überwindung wächst und zumeist entwickelt sich damit das Interesse an der Überwindung umgekehrt proportional <img src='http://webdesign.redaktiv.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><a href="http://www.pythonsite.de/55.htm" target="_blank">Der Monty Python Spam-Sketch</a></p>
 <p><a href="http://webdesign.redaktiv.de/?flattrss_redirect&amp;id=6&amp;md5=96e9ad3d2b1cfe8b5b40f1c5fe1b8662" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://webdesign.redaktiv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sicherheit im WLAN</title>
		<link>http://webdesign.redaktiv.de/technik/sicherheit-im-wlan.html</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[technik]]></category>
		<category><![CDATA[MAC]]></category>
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		<description><![CDATA[Drahtloses Surfen erfreut sich steigender Beliebtheit. Auch ich habe letzten Sommer mir diesen Spaß gegönnt und warte schon wieder sehnsüchtig auf die ersten Sonnenstrahlen, die es mir ermöglichen mein Büro in den Garten zu verlegen. Ein echtes Stück Lebens- und Arbeitsqualität das ich nicht mehr missen möchte. Aber deshalb muß man es ja nicht gleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drahtloses Surfen erfreut sich steigender Beliebtheit. Auch ich habe letzten Sommer mir diesen Spaß gegönnt und warte schon wieder sehnsüchtig auf die ersten Sonnenstrahlen, die es mir ermöglichen mein Büro in den Garten zu verlegen. Ein echtes Stück Lebens- und Arbeitsqualität das ich nicht mehr missen möchte. Aber deshalb muß man es ja nicht gleich jedem gönnen.
<p>Das Plug-and-Play-Vergnügen das einem die Hersteller der diversen WLAN-Basisstationen liefern ist unter Sicherheitsaspekten als kritisch einzustufen! Das gilt nebenbei bemerkt für <b>alle</b> Hersteller solcher AccessPoints. So unterschiedlich die mitgelieferten Konfigurationstools, Firmwares etc. sein mögen, die Werkseinstellungen bezüglich der Sicherheit sind allesamt offen wie ein Scheunentor. In dem Moment wo ein WLAN-AccessPoint eingeschaltet wird, ist er für jeden Rechner, der mit einer entsprechenden Gegenstelle ausgestattet ist, sicht- und ansprechbar. Alle dahinterliegenden Dienste sind sofort verfüg- und nutzbar, sofern diese nicht eigene Sicherheitsvorkehrungen mitbringen. Verfügbare Dienste heißt nicht automatisch (nur) Internetzugang, auch wenn dies der mit Abstand meistgebotene Dienst ist. Auch freigegebene Laufwerke von Servern oder Arbeitsplatzrechnern, Intranet-Webserver, freigegebene Drucker, FaxModems, Mailserver, etc. etc. sind dann für jeden, der über diesen Accesspoint zum eigenen Netz Zutritt erhält verfügbar. Obwohl räumlich &raquo;von aussen&laquo; kommend ist ein solcher &raquo;Gast&laquo; netzlogisch ein interner Benutzer. Daher sind z.B. auch alle Vorkehrungen die zur Abschottung des internen Netzes gegenüber dem Internet in Form von Firewalls, Paketfiltern, Proxies etc. getroffen werden an dieser Stelle erst einmal wirkungslos. </p>
<h4>Die Folgen der Freiheit</h4>
<p>Wie schon gesagt stehen diverse Dienste, die für die berechtigten Nutzer eines Netzwerks gedacht sind, auch allen anderen &raquo;Besuchern&laquo; offen. Da oft auch andere Sicherheitseinstellungen, z.B. für den Zugriff auf gemeinsame Dateien lax gehandhabt werden, könnte ein unberechtigter Dritter Einblick in Dateien nehmen, diese verändern oder sogar löschen. Oder auf freigegebenen Druckern den Papier- und Tonervorrat mit reichlich Müll verbraten. Oder über ein FaxModem noch einen Kumpel anrufen und auch ihm das Netz via Modem zugänglich machen. Der häufigste Fall des Mißbrauchs wird jedoch das Surfen auf anderer Leute Kosten und in anderer Leute Verantwortung sein.</p>
<p>Eine mögliche Kostenfalle läßt sich am einfachsten mit einer Flatrate umgehen. Einige WLAN-Accesspoint-Betreiber machen dies sogar bewußt um im Sinne eines &raquo;OpenSource&laquo;-Gedankens anderen an ihrer schnellen Internetverbindung teilhaben zu lassen. Auch erste Geschäftsmodelle, die diesen Gedanken um eine Bezahlvariante anreichern sind in der Entstehung, wenn auch nicht immer ganz ausgegoren oder wirtschaftlich. Egal unter welchen Bedigungen ein WLAN-Accesspoint offen steht &#8211; freiwillig oder unfreiwillig, kostenlos oder gegen Obulus &#8211; zum Internetzugangsprovider für DSL, ISDN oder Analog-Verbindung tritt das interne Netz immer nur unter einer IP-Nummer auf. Und diese ist rückverfolgbar bis zum Netz des WLAN-Betreibers. Und auf den fällt die Beweislast, wer wann in Netz mit welcher internen IP denn bestimmte (illegale) Dinge getan hat. Ein schwierig zu führender Beweis, da die WLAN-Accesspoints über gar keine oder keine ausreichenden Log-Funktionen verfügen! Spätestens hier wird ersichtlich das es bestimmte Hürden braucht um seine Ressourcen nur den jenigen zu überlassen, denen man vertraut.</p>
<h4>Fünf Sicherheitstipps für den Betrieb eines WLAN</h4>
<ol type="1">
<li>WLAN abschalten<br />Auch wenn das zunächst paradox klingt: wenn WLAN nicht wirklich gebraucht wird (weil man sowieso gerade neben der Ethernet-Steckdose sitzt), einfach mal den AccessPoint abschalten. Voreinstellungen sind in einem nichtflüchtigen Speicher geschützt, so das es überhaupt nichts schadet diesen Teil des Netzwerks bedarfsweise vollkommen lahm zulegen. Der sicherste Schutz überhaupt!</li>
<li>ESSID-Kennung ändern und verstecken<br />Ab Werk sind WLAN-Accesspoints mit so sinnigen Namen für den ESSID (Extended Service Set Identifier) wie &#8220;default&#8221; oder dem Namen des Herstellers ausgestattet. Anhand dieser einfachen Benenung sind WLAN-Netze leicht aufzustöbern und auf Verfügbarkeit zu prüfen. Ein eigener, eindeutiger Name ist also ein erster Schritt. Durch das Verstecken dieser Kennung, können sich weiterhin nur die Rechner am WLAN anmelden, die den korrekten Namen kennen und übermitteln. <a href="http://www.icsalabs.com/html/communities/WLAN/wp_ssid_hiding.pdf" target="_blank">Die Grenzen des ESSID-Versteckens</a> sind allerdings auch schon ausführlich beleuchtet.</li>
<li>WEP/WPA-Verschlüsselung aktivieren<br />Wie schon am Titel zu erahnen sind für die Verschlüsselung gleich mehrere Methoden unterwegs. Die Auswahlreihenfolge ist einfach: WPA (Wi-Fi Protected Access) geht vor WEP (Wired Equivalent Privacy). Je größer die bit-Zahl des Verschlüsselungsalgorithmus ist, desto sicherer. Hex geht vor ASCII. Ausgewählt wird letztlich das, worauf alle Rechner eines Netzes sich verstehen (kleinster gemeinsamer Nenner aus Kompatibilitätsgründen). Größter Nachteil dieser Verschlüssung &#8211; bei WPA zwar etwas besser als bei WEP &#8211; ist, das der Schlüssel statisch ist und ein ausreichend langes Belauschen der drahtlosen Übermittlung von eingebuchten Rechnern ausreicht um den Schlüssel rückrechnen zu können. <a href="http://binaervarianz.de/projekte/programmieren/kismac/" target="_blank">Tools zum Aufspüren und Entschlüsseln von WLANs</a> sind im Internet frei verfügbar. Entsprechend kann und sollte der Schlüssel von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden.</li>
<li>Positivliste von MAC-Adressen<br />Jede Netzwerkkarte &#8211; eine WLAN-Karte ist nichts anderes &#8211; ist mit einem eindeutigen Media Access Code (MAC-Adresse) versehen. Durch eine Liste von zulässigen Netzwerk(WLAN)Karten in der Konfigurationsdatei des Accesspoints wird sichergestellt, das sich nur Geräte einwählen können, deren MAC-Adresse in der Positivliste auf der Basisstation enthalten ist. Umgekehrt können auch identifizierte Angreifer in eine Negativliste aufgenommen werden. Auch für dieses Verfahren gibt es Grenzen; <a href="http://www.heise.de/security/tools/default.shtml?prg=56&amp;l_sw=&amp;l_aw=" target="_blank">eine MAC-Adresse kann mit entsprechenden Tools gefälscht werden</a>. </li>
<li>VPN-Verschlüsselung<br />Einige neuere WLAN-Router verfügen über die Möglichkeit den WLAN-Netzverkehr in einem verschlüsselten Tunnel &#8211; einem Virtual Private Network (VPN) zu übertragen. Auch auf älteren Accesspoints ist dies machbar, sofern dahinter ein entsprechender Router/Server betrieben wird, der als VPN-Gegenstelle fungiert. Im Prinzip werden zwei Netze &#8211; eines vor (der Rechner, der sich per WLAN einwählt) und eines hinter dem WLAN-Accesspoint (das eigentliche Firmennetz) zu einem gemeinsamen Netz gekoppelt. Sofern ein solches WLAN abgehört wird, ist für einen Angreifer nur ein verschlüsselter Tunnel sichtbar. Dieser Schlüssel ist durch die gewählten Verfahren (zumeist IPSec) sehr sicher. Der eigentliche Datenverkehr läuft dann im Inneren dieses Tunnels ab und kann über weitere Mechanismen zusätzlich abgesichert werden.</li>
</ol>
<h4>Fazit</h4>
<p>Für ein normales Maß an Sicherheit sollte eine Kombination aus den Verfahren 2), 3) und 4) verwendet werden. Damit werden einem potentiellen Angreifer gleich mehrere Hürden aufgestellt. Zunächst muß ihm die ESSID bekannt sein. Als nächstes muß er den stattfindenden Netzverkehr solange belauschen, bis der WEP/WPA-Schlüssel geknackt ist und zu guter letzt muß er dem Accesspoint eine gültige MAC-Adresse vorgaukeln. Wie schon gesagt: machbar ist das alles, wenn auch mit hohem Zeitaufwand für den Angreifer verbunden. Genau hierin liegt der Schutz: Aufwand und zu erwartender Erfolg stehen in keinem vernünftigen Maß zueinander. Wer kann und wer sich besonders gut schützen möchte, sollte eine VPN-Lösung erwägen, da sich hierbei der Zeitaufwand für einen Angreifer auf nahezu unendlich verschiebt. Die größtmögliche Sicherheit bietet ein bei Nichtbenutzung ausgeschalteter AccessPoint.</p>
 <p><a href="http://webdesign.redaktiv.de/?flattrss_redirect&amp;id=5&amp;md5=f1447347b76f85c60811e9d476b4fc2d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://webdesign.redaktiv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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