<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>red@ktiv - die etwas andere WebAgentur &#187; design</title>
	<atom:link href="http://webdesign.redaktiv.de/category/design/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://webdesign.redaktiv.de</link>
	<description>WebDesign &#124; Webprogrammierung &#124; CSS &#124; HTML &#124; PHP</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Sep 2008 10:12:29 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Warum das Rad neuerfinden?</title>
		<link>http://webdesign.redaktiv.de/design/opensource-systeme.html</link>
		<comments>http://webdesign.redaktiv.de/design/opensource-systeme.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2006 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[programmierung]]></category>
		<category><![CDATA[technik]]></category>
		<category><![CDATA[CMS]]></category>
		<category><![CDATA[eCommerce]]></category>
		<category><![CDATA[MySQL]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[PHP]]></category>
		<category><![CDATA[Typo3]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>
		<category><![CDATA[xtCommerce]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[Wer eine Webpräsenz aufbauen will, steht immer vor der Entscheidung &#8220;Make or Buy?&#8221;. Einerseits gibt es für alles und jedes &#8211; Foren, Gästebücher, Content-Management-Systeme, eCommerce-Shops, … fix-fertige und oft genug sogar kostenlose Dinge aus der OpenSource Gemeinde. Andererseits sind doch immer noch genügend &#8220;Extrawünsche&#8221; vorhanden, die doch der individuellen Programmierung bedürfen. Und leider ist bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer eine Webpräsenz aufbauen will, steht immer vor der Entscheidung &#8220;Make or Buy?&#8221;. Einerseits gibt es für alles und jedes &#8211; Foren, Gästebücher, Content-Management-Systeme, eCommerce-Shops, … fix-fertige und oft genug sogar kostenlose Dinge aus der OpenSource Gemeinde. Andererseits sind doch immer noch genügend &#8220;Extrawünsche&#8221; vorhanden, die doch der individuellen Programmierung bedürfen. Und leider ist bei einigen OS-Projekten die Codequalität und/oder die Dokumentation so schlecht, das man&#8217;s genauso gut (oder besser) gleich selbst neuprogrammiert anstatt sich in den Code des Kollegen einzufummeln.
<p>Bei red@ktiv sind wir zwischenzeitlich dazu übergegangen, an uns herangetragene Projekte gegen folgende OpenSource-Lösungen zu prüfen:</p>
<ul>
<li><span class="strong"><a href="http://typo3.org">Typo3</a>:</span> ein sehr mächtiges Content-Management-System, das mit TypoScript fast eine eigene Programmiersprache mitbringt. Ist die Einrichtung einer Präsenz mit der Festlegung von Templates, Funktionen und Gestaltung erst einmal erfolgt, wird man jedoch mit einem leistungsfähigen Tool belohnt, mit dem man dennoch Kunden nach kurzer Einarbeitung guten Gewissens bei der Pflege ihrer Seiten weitgehend alleine lassen kann. Insbesondere die Möglichkeit mehrere Sprachvarianten einer Seite zu haben ist ein schlagendes Argument pro Typo3. Vorgehende Versuche ähnliches mit Mambo zu realisieren endeten in einem ziemlichen Desaster, so daß wir davon komplett abgekommen sind. Auch wenn die Einrichtung und Verwaltung unter Mambo sehr viel einfacher und oft genug auch ausreichend wäre, greifen wir auch für kleinere Projekte bevorzugt auf Typo3 zurück. </li>
<li><span class="strong"><a href="http://wordpress.de">WordPress</a>:</span> Blog-Systeme sind nach wie vor en vogue und für kleine, private Webseiten ein gutes Mittel der Wahl um aktuelle Begebenheiten zu erfassen und zu publizieren. Darüberhinaus können Blogs eine wichtige Begleitmusik in Sachen Suchmaschinenoptimierung spielen. Aktualität ein wichtiges Kriterium für das Ranking bei Suchmaschinen. Und einfacher als mit einem Blog lassen sich aktuelle Dinge kaum erfassen. Über ein gut ausgebautes System von PlugIns lassen sich leicht zusätzliche Funktionen in WordPress implementieren.</li>
<li><span class="strong"><a href="http://xtcommerce.de">xt:Commerce</a>:</span> auch wenn das Vertriebskonzept mit kostenpflichtiger Zwangsmitgliedschaft im Supportforum der Hauptentwickler mit dem Opensoure-Gedanken in krassem Widerspruch steht und etliches am HTML- und CSS-Code von xtCommerce ziemlich krank ist &#8211; es ist das Mittel der Wahl, wenn es um einen guten Webshop geht! Sowohl funktional als auch gestalterisch (wenn man denn die elementarsten Fehler mal gerade gerückt hat) bietet xt-Commerce eine exzellente Basis für eCommerce Anwendungen. Wie auch bei Typo3 ist die Möglichkeit mehrere Sprachvarianten zu verwalten sehr ausgeprägt und für ein Online-Business geradezu elementar. Über das smarty-System das für die Generierung der Templates verantwortlich ist, kann man zu dem die Gestaltung der Seiten sehr gut anpassen und in valides XHTML überführen, so daß ein gute Grundlage für die Gestaltung mit CSS besteht. Die in der Szene gehandelten oder bereitgestellten total veralteten Tabellenlayout-Konstrukte, die mit i</li>
<li><span class="strong"><a href="http://phpicalendar.net/">phpiCalender</a>/<a href="http://www.bssd.org/calendars/phpMyCal/about.phpMyCal.php">phpMyCal</a>:</span> wenn es um die Erfassung und Verwaltung von Terminen geht kann es nur eine Wahl gegen &#8211; ein System das den iCal-Standard unterstützt. phpiCalendar tut dies vorbildlich. In Zusammenarbeit mit phpMyCal entsteht noch ein Webfrontend über das Termine zu erfassen und zu pflegen sind. Leider ist phpMyCal derzeit vom Netz verschwunden, so daß wir hier eine von <a href="http://relateme.net/">Relate Me</a> >bereitgestellte Version, die wir auf Standalone-Betrieb rückentwickelt haben, nach den Regeln der GPL zum Download einstellen.</li>
</ul>
<p><a href="http://webdesign.redaktiv.de/phpMyCalendar.zip">Modifizierte Version von phpiCalendar mit phpMyCal-Extension</a></p>
<p>Wie man an den aufgeführten Beispielen unschwer erkennen kann: es bleibt in allen Fällen genügend Arbeit übrig um die &#8220;fertigen&#8221; System passend für die Kundenanforderunge zu modifizieren. Durch die Offenheit des Quelltextes ist es uns jedoch leicht möglich zusätzliche Funktionaliäten oder kundenspezifische Änderungen zu erstellen. Der Fall, das eine OpenSource-Software out-of-the-box die Anforderungen des Kunden erfüllt ist höchst selten. Mindestens die Identifikation und Installation von PlugIns gehört zum Standardrepertoire. Im nächsten Schritt steht dann die Entwicklung eigner Erweiterungen. Erst wenn die Anforderungen soweit vom Grundsystem abweichen, das schon die Umprogrammierung und -konfigurierung des Grundsystems einer kompletten Neuentwicklung gleich kommt, greift noch &#8220;Plan B&#8221; und wir entwickeln Dinge von Grund auf neu und kundenspezifisch. </p>
 <p><a href="http://webdesign.redaktiv.de/?flattrss_redirect&amp;id=14&amp;md5=b434ada657dda4ce25687171a2427387" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://webdesign.redaktiv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webdesign.redaktiv.de/design/opensource-systeme.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://webdesign.redaktiv.de/?flattrss_redirect&amp;id=14&amp;md5=b434ada657dda4ce25687171a2427387" type="text/html" />"
	</item>
		<item>
		<title>!DOCTYPE-HTML-PUBLIC&#8221;-// W3C//DTD XHTML 1.0 ohne Einschränkungen</title>
		<link>http://webdesign.redaktiv.de/design/webdesigner.html</link>
		<comments>http://webdesign.redaktiv.de/design/webdesigner.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Jul 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[CSS]]></category>
		<category><![CDATA[HTML]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[Zum ersten Mal ein Artikel, der nicht aus unserer Feder stammt sondern dem Weblog »The Man in Blue« entnommen wurde. Cameron Adams &#8211; der »Mann in Blau« &#8211; spricht uns in seinem englischsprachigen Artikel dermaßen aus der Seele, das wir uns eine Übersetzung nicht verkneifen konnten: Beim Gestalten tabellenfreier Websites sind viele Dinge zu beachten: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Mal ein Artikel, der nicht aus unserer Feder stammt sondern dem Weblog »The Man in Blue« entnommen wurde. Cameron Adams &#8211; der »Mann in Blau« &#8211; spricht uns in seinem englischsprachigen Artikel dermaßen aus der Seele, das wir uns eine Übersetzung nicht verkneifen konnten:
<p>Beim Gestalten tabellenfreier Websites sind viele Dinge zu beachten: Das Box-Modell, mysteriöse 3-Pixel große Abstände, relative Schriftgrößen, kaskadierende Stilregeln, Textumfluß &#8230; aber nichts davon ist wirklich wichtig. Beim Entwurf einer Website sollte man an all das nicht denken.</p>
<p>Wenn es an die Gestaltung von Websites geht, sind reine Grafikdesigner mit Unwissenheit gesegnet. Sie müssen nicht vorausdenken, wie ihr Design umzusetzen ist. Sie müssen sich keine Gedanken machen, wie ein Fußbereich auf einer Seite konstant unten fixiert wird. Und genau so<br />
sollten es WebDesigner machen. </p>
<p>Standard-basiertes WebDesign steckt noch in den Kinderschuhen. Überall findet man Tutorials über die Erstellung von Webseiten in XHMTL/CSS und jeden Tag entsteht eine neue Technik in diesem Bereich. Ohne fortschrittliches Design, ohne die Freiheit mal nicht über die Umsetzung nachzudenken, würde niemand die Grenzen der Webstandards verschieben. Möglicherweise wären sie in dem Moment<br />
verschwunden, wenn jemand die Frage stellte »Wie schaffe ich es, daß zwei Spalten immer gleich lang sind?«.</p>
<p>Beim Design geht es nicht um die Werkzeuge, es soll dem Anwender das bestmögliche Erlebnis vermitteln. Ein Design sollte auf Benutzbarkeit (usability), Zugänglichkeit (accesibility) und Ästhetik beruhen, aber niemals auf Umflüssen, Listen oder Hintergrundbildern.</p>
<p>Wenn ich)* beginne, eine Website zu entwerfen, ist es ein rein graphischer Ansatz. Photoshop und Illustrator allein bestimmen die Grenzen. Innerhalb dieser Grenzen kann ich ein fünfspaltiges Layout mit fixiertem Fußbereich, Drop-Down-Menüs und freischwebender Farbauswahl für die Schrift erschaffen. Egal ob ich das umsetzen kann &#8211; das ist, was ich gerne sehen würde.</p>
<p>Dann, &#8230; danach geht es an die Lösung der Probleme. Es ist die analytische Seite des WebDesign, bei der uns WebDesignern das Wasser im Mund zusammenläuft, die uns teilweise zu Turing, teilweise zu Picasso (zumindest ein bischen) macht. Natürlich dürfte es ruhig machmal etwas einfacher sein, <i>die</i> Lösung für <i>das</i> Layout zu finden, Aber ich genieße die Herausforderung und stelle mich allem, was da kommt.</p>
<p>Das Ziel der Web-Standards ist es, unsichtbar zu sein. Sie dürfen nichts anderes hervorbringen als Tabellenlayouts oder jeder andere Tag-Sumpf. Es ist also unsere Pflicht, gut zu designen und uns erst<br />
später um die Standards zu kümmern. </p>
<p><small>* ich = &#8220;The Man in Blue&#8221;, AKA Cameron Adams. Aber wir arbeiten da genauso&#8230;</small></p>
<p>(Übersetzt von <a href="http://www.themaninblue.com/writing/perspective/2004/07/02/" target="_blank">The Man in Blue</a><br />Dort an ein Gespräch mit der <a href="http://webstandardsgroup.org/" target="_blank">Web Standards Group</a> angelehnt.)</p>
 <p><a href="http://webdesign.redaktiv.de/?flattrss_redirect&amp;id=9&amp;md5=dbc7c41c031c1b460c9fcc31d0fe2930" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://webdesign.redaktiv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webdesign.redaktiv.de/design/webdesigner.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://webdesign.redaktiv.de/?flattrss_redirect&amp;id=9&amp;md5=dbc7c41c031c1b460c9fcc31d0fe2930" type="text/html" />"
	</item>
		<item>
		<title>Elastisches Design</title>
		<link>http://webdesign.redaktiv.de/design/elastisches-design.html</link>
		<comments>http://webdesign.redaktiv.de/design/elastisches-design.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[Box-Model]]></category>
		<category><![CDATA[CSS]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[Bei der Überarbeitung der red@ktiv-Webseite wurde nicht nur Wert auf eine inhaltliche Neuausrichtung gelegt. Ziel des Redesigns war u.a. auch die universelle Zugänglichkeit (Accessibilty) für alle Browser und alternative Ausgabegeräte. Die technische Umsetzung mit Cascading Style Sheets (CSS) ist dabei die erste Wahl. Und wenn schon CSS dann gleich richtig. Was kann an Webdesign elastisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Überarbeitung der red@ktiv-Webseite wurde nicht nur Wert auf eine inhaltliche Neuausrichtung gelegt. Ziel des Redesigns war u.a. auch die universelle Zugänglichkeit (Accessibilty) für alle Browser und alternative Ausgabegeräte. Die technische Umsetzung mit Cascading Style Sheets (CSS) ist dabei die erste Wahl. Und wenn schon CSS dann gleich richtig.<br />
<h2>Was kann an Webdesign elastisch sein?</h2>
<p>Gemeint ist, das eine Seite unabh&auml;ngig von der Fenstergr&ouml;&szlig;e oder der Bildschirmaufl&ouml;sung f&uuml;r den Betrachter benutzbar bleibt. Inspiriert durch die Artikel <a href="http://www.alistapart.com/articles/slidingdoors/" target="_blank">Sliding Doors of CSS</a> und <a href="http://www.htmldog.com/articles/elasticdesign/demo/" target="_blank">Elastic Design</a> entstand für die red@ktiv-Seite ein entsprechendes Layout.</p>
<p>Zun&auml;chst gilt es das <a href="http://selfaktuell.teamone.de/artikel/css/fontsize/index.htm" target="_blank">Font-Size Problem</a> zu l&ouml;sen. W&auml;hrend Mac und Linux Browser i.d.R. eine Aufl&ouml;sung von 72 dpi (dot per inch = Pixel pro Zoll) nutzen, sind Windows Browser i.d.R. auf 96 dpi eingestellt. Wie immer, so auch hier: keine Regel ohne Ausnahme. Aber egal wie ihr Browser eingestellt ist: Bei Schriftgr&ouml;&szlig;en, die &uuml;ber die Einheit »Punkt« definiert werden, kommt es zum Problem, das eine mittlere Schriftgr&ouml;&szlig;e auf 72 dpi für den 96 dpi-Browser zu gro&szlig; erscheint und umgekehrt eine mittlere Schriftgr&ouml;&szlig;e für 96 dpi bei 72 dpi-Browsern zu Augenpulver wird. Ein erster Ansatz »Pixel« (px) als Einheit zu w&auml;hlen (10 px sind und bleiben 10 px, egal wieviele davon auf einem Zoll untergebracht werden, die Schriften erscheinen also &uuml;berall gleich gro&szlig;) stellt sich schnell als unbrauchbar heraus, weil damit die Skalierung der Schrift durch den Benutzer unterbunden wird. Genau diese Bevormundung steht dem Anspruch einer &raquo;universellen Zug&auml;nglichkeit&laquo; aber im Weg. Man denke nur an Menschen mit eingeschr&auml;nkter Sehf&auml;higkeit, die auf die Vergr&ouml;&szlig;erung der Schrift angewiesen sind. Abhilfe schafft die Verwendung der Einheit &raquo;em&laquo;. &raquo;em&laquo; steht dabei f&uuml;r &raquo;Elementeinheit&laquo;. 1 em entspricht dabei 100 % der im Browser voreingestellten Standardschriftgr&ouml;&szlig;e. Diese kann der Benutzer global in den Voreinstellungen seines Browsers anpassen; oder auch je Fenster individuell &uuml;ber entsprechende Vergr&ouml;&szlig;erungs-/Verkleinerungs-Tasten oder -Men&uuml;eintr&auml;ge in seinem Browser. Damit ist ein erster Schritt zum &raquo;elastischem Design&laquo; getan. </p>
<p>Der zweite wesentliche und konsequente Schritt besteht nun darin, die Einheit &raquo;em&laquo; auf weitere Seitenelemente zu &uuml;bertragen. Arbeitet man CSS nach dem <a href="http://www.hicksdesign.co.uk/journal/2004/05/3d_css_box_model/index.php" target="_blank">Box-Modell</a> ab, besteht eine Seite letztlich immer aus neben-, &uuml;ber- und ineinander gestapelten Rechtecken (Boxes). Diese Boxes wiederum sind durch einige Attribute beschrieben &#8211; z.B. die Beschaffenheit des Hintergrunds (Farbe, eingebundenes Bild, das ggf. wiederholt wird), Beschaffenheit des Rahmens (Dicke, Farbe, Strichelung), der Abstand des enthaltenen Textes zum &auml;u&szlig;eren Rahmen (padding) und der Randabstand der Box zu benachbarten Elementen (margin). Wendet man nun auf alle Gr&ouml;&szlig;enangaben die eine solche Box beschreiben wiederum die Einheit &raquo;em&laquo; an, so werden auch diese Elemente anhand der Browservorgaben skaliert. </p>
<p>Als dritter &#8211; schon etwas anspruchsvollerer &#8211; Schritt kommt noch die Anwendung der Einheit &raquo;em&laquo; auf Bilder dazu. Anstatt der &uuml;blichen H&ouml;hen- und Breitenangaben in Pixeln (px) erfolgt auch hier die Angabe in &raquo;em&laquo;. Dabei ist darauf zu achten, das durch die Verwendung das Seitenverh&auml;ltnis des Bildes gewahrt bleibt. Letztlich eine einfache Dreisatzrechnung um die vorhandene Pixelgr&ouml;&szlig;e in em zu &uuml;bertragen. Idealerweise sollten daher Bilder verarbeitet werden, die &uuml;ber ein fixes Seitenverh&auml;ltnis verf&uuml;gen (4:3 oder 16:9 oder quadratisch). Damit k&ouml;nnen CSS-Klassen auf das jeweilige Verh&auml;ltnis in Hoch- und Querformat beschr&auml;nkt werden. Desweiteren m&uuml;ssen die Bilder in einer etwas h&ouml;heren Qualit&auml;tsstufe als ansonsten &uuml;blich vorliegen, da diese ja vergr&ouml;&szlig;ert werden k&ouml;nnen und dann immer noch scharf sein sollten. Wahlweise kann dies &uuml;ber eine niedrigere Kompressionsrate bei .jpgs oder &uuml;ber ein gr&ouml;&szlig;eres Format (mehr Pixel) erfolgen. Die M&ouml;glichkeiten mu&szlig; man abh&auml;ngig vom Motiv durchprobieren, ein Patentrezept f&uuml;r einen Kompromi&szlig; aus bestm&ouml;glicher Darstellungsqualit&auml;t und kleiner Dateigr&ouml;&szlig;e (f&uuml;r schnelle Ladezeiten) gibt es leider nicht.</p>
<p>Im Ergebnis ergibt sich dann eine Webseite, die komplett &raquo;mitw&auml;chst&laquo; wenn die Darstellung vergr&ouml;&szlig;ert oder verkleinert wird. Die Proportionen innerhalb der Seite von Textgr&ouml;&szlig;en zueinander, Bild zu Text und Gestaltungsmerkmale des Layouts bleiben &#8211; unabh&auml;ngig von der eingestellten Darstellungsgr&ouml;&szlig;e &#8211; weitestgehend erhalten. Weitestgehend deshalb, weil &raquo;ems&laquo; mit &raquo;nur&laquo; einer Stelle hinter dem Komma zuverl&auml;ssig anzugeben sind. Durch Rundungsfehler beim Skalieren k&ouml;nnen dann einzelne geringere Abweichungen entstehen. </p>
<p>Wird das CSS komplett abgeschaltet (z.B. durch alternative Darstellungsger&auml;te, wie Screenreader, Brailledisplays oder auch durch reine Textbrowser) bleibt der Inhalt komplett zug&auml;nglich. Durch eine durchdachte Struktur z.B. bei der Anordnung von Links zur Navigation innerhalb der Seite wird zudem auch bei nicht vorhandenem CSS eine gute Nutzbarkeit (Usability) sichergestellt.</p>
 <p><a href="http://webdesign.redaktiv.de/?flattrss_redirect&amp;id=7&amp;md5=9b81e3c1525d0f3fbae54ed9e7ec1998" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://webdesign.redaktiv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webdesign.redaktiv.de/design/elastisches-design.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://webdesign.redaktiv.de/?flattrss_redirect&amp;id=7&amp;md5=9b81e3c1525d0f3fbae54ed9e7ec1998" type="text/html" />"
	</item>
		<item>
		<title>Optimiert für &#8230;</title>
		<link>http://webdesign.redaktiv.de/design/optimiert-fuer.html</link>
		<comments>http://webdesign.redaktiv.de/design/optimiert-fuer.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kremer</dc:creator>
				<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[programmierung]]></category>
		<category><![CDATA[technik]]></category>
		<category><![CDATA[CSS]]></category>
		<category><![CDATA[Flash]]></category>
		<category><![CDATA[HTML]]></category>
		<category><![CDATA[JavaScript]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[Weil ich es gerade mal wieder &#8211; bei einem hochdekorierten Preisträger! &#8211; gefunden habe: es gibt nach wie vor WebDesigner die glauben, die Webwelt bestehe aus ihrer (beschränkten) Produktionsumgebung. Oder dem was Aldi verkauft. In der Konsequenz verlangt das nichts anderes als daß der Anbieter des Produkts als erstes nicht sein Produkt kommunizieren kann, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil ich es gerade mal wieder &#8211; bei einem hochdekorierten Preisträger! &#8211; gefunden habe: es gibt nach wie vor WebDesigner die glauben, die Webwelt bestehe aus ihrer (beschränkten) Produktionsumgebung. Oder dem was Aldi verkauft. In der Konsequenz verlangt das nichts anderes als daß der Anbieter des Produkts als erstes nicht sein Produkt kommunizieren kann, sondern seiner Kundschaft Rahmenbedinungen diktieren muß. Oder gleich auf deren Besuch verzichtet. Beide Alternativen sind unter Marketinggesichtspunkten eine schlichte Katastrophe. Kunden wünschen bedient zu werden, nicht belehrt oder gar abgewiesen. Wie würden Sie empfinden, wenn Ihnen vor dem Supermarkt ein Türsteher erklärt das Sie nur unter diesen oder jenen Bedingungen hier einkaufen könnten?
<p>Wir diskutieren mit einigen Kollegen. Und immer wieder mit welchen, die glauben an dieser Stelle die Statistiken auf ihrer Seite zu haben. Über den Verbreitungsgrad dieses oder jenes Betriebssystems, des Browsers XYZ, die Bildschirmauflösung 08/15 und des Sowieso-PlugIns.</p>
<h3>Ok, reden wir über Statistik:</h3>
<p>Blenden wir die auch in diesem Fall völlig richtige Weisheit Winston Churchills <cite>Man kann nur einer Statistik trauen, die man selbst gefälscht hat</cite> einmal komplett aus. Versuchen wir einfach den höchstmöglichen Verbreitungsgrad für die häufigst unterstellte Umgebung zu errechnen:</p>
<ul>
<li>aktueller Internet Explorer (ab Version 5 und neuer)</li>
<li>unter Windows (wir nehmen alles mit: 3.x, 95, 98, ME, 2000, NT, XP)</li>
<li>bei einer Bildschirmauflösung von mindestens 1024 x 768 Pixeln </li>
<li>mit installiertem Macromedia Flash-PlugIn, wahlweise aktiviertem JavaScript</li>
</ul>
<p>Unterstellen wir Windows einen Marktanteil von 90% (genaue Zahlen für Desktop Betriebssysteme sind leider nirgends zu bekommen &#8211; <a href="http://europa.eu.int/rapid/start/cgi/guesten.ksh?p_action.gettxt=gt&amp;doc=IP/04/382|0|RAPID&amp;lg=DE&amp;display=" target="_blank">wahrscheinlich aus gutem Grund</a> nicht mal von Microsoft selbst). Auch für die <a href="http://www.w3b.org/trends/browserwatch.html" target="_blank">Browserverteilung</a> gehen wir von 90% aus . Ebenso nehmen wir für Bildschirmauflösungen von 1024 x 768 und höher einen <a href="http://www.mikolajczyk.info/bildschirm_statistik_2004.html" target="_blank">Verbreitungsgrad von 90%</a> an. Bei der Auswahl zwischen <span style="text-decoration:line-through;">Pest und Cholera</span> Flash und JavaScript entscheiden wir uns für Flash und übernehmen die <a href="http://www.macromedia.com/de/software/player_census/" target="_blank">97% Verbreitungsgrad</a>  die Macromedia von sich selbst behauptet.
</p>
<h3>Jetzt wird&#8217;s spannend</h3>
<p>Nach einfachen Rechenregeln und der Annahme einer statistischen Normalverteilung macht das: 0,9 * 0,9 * 0,9 * 0,97 = 0,70713 oder großzügig gerundet: 71%! Nochmal: sämtliche Basiszahlen sind mit hoher Unsicherheit behaftet. Aber selbst wenn man einen &raquo;Sicherheitsaufschlag&laquo; dazu nähme und mit 0,95 * 0,95 * 0,95 * 0,99 rechnete, würden &raquo;nur&laquo; knappe 85% herauskommen. Das Szenario das eintritt, wenn die Zahlen schlechter sein sollten, mag sich jeder selbst ausmalen.</p>
<h3>Sind 85% viel?</h3>
<p>Nein, es sind glatte 15%, die an vollständiger Zugänglichkeit fehlen. Mal ehrlich: welcher klug rechnende Geschäftsmann kann es sich heutzutage leisten auf 15 oder gar 30% seiner potentiellen Kundschaft, seiner Umsätze, seiner Gewinne zu verzichten? Die Antwort ist ebenso einfach wie die Lösung für das oben beschriebene Dilemma: Verlangen Sie als Kunde von ihrem WebDesigner Seiten die auf <strong>allen</strong> Browsern, auf <strong>allen</strong> Betriebssystemen, bei <strong>allen</strong> Bildschirmauflösungen &#8211; richtiger sogar auf <strong>allen</strong> Ausgabegeräten, es gibt mehr als nur optische Ausgabegeräte! &#8211; mit <strong>allen</strong> Systemumgebungen funktionieren. Nicht auf einigen. Nicht auf den meisten. <strong>Auf allen</strong>! Der Aufwand für solche Seiten ist nicht größer als für das was die &raquo;optimiert für&laquo;-Fraktion abliefert.</p>
 <p><a href="http://webdesign.redaktiv.de/?flattrss_redirect&amp;id=3&amp;md5=138a1fbe111993a4065dd31541edbda8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://webdesign.redaktiv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webdesign.redaktiv.de/design/optimiert-fuer.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://webdesign.redaktiv.de/?flattrss_redirect&amp;id=3&amp;md5=138a1fbe111993a4065dd31541edbda8" type="text/html" />"
	</item>
	</channel>
</rss>

